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Kreuzfahrt-Boom: Rostocker sollen Englisch lernen

Rostock Kreuzfahrt-Boom: Rostocker sollen Englisch lernen

Händler und Gastronomen in Rostock müssen internationaler werden, wenn sie von Kreuzfahrt-Gästen profitieren wollen. Die Kritik aus dem Rathaus: Es hapere an Öffnungszeiten, am bargeldlosen Zahlen und den Englisch-Kenntnissen der Mitarbeiter.

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Blick von Kreuzfahrtschiff „Aidamar“ auf Warnemünde: Das Geschäft mit den Luxusschiffen boomt weiter. Damit Handel und Gastronomie an Land davon profitieren, sollen sie sich internationaler aufstellen.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Könnte die Hansestadt noch stärker vom anhaltenden Kreuzfahrt-Boom profitieren? Die Tourismuszentrale, das Rathaus und auch das City-Management üben Kritik an den Händlern und Gastronomen in der Stadt. Sie seien bisher zu schlecht auf die wachsende Zahl internationaler Gäste eingestellt. „Es hapert an Fremdsprachen-Kenntnissen, an Bezahlmöglichkeiten und auch an den Öffnungszeiten“, sagt City-Manager Peter Magdanz. Dabei verbringen immer mehr ausländische Kreuzfahrt-Touristen ihren Landgang in Rostock: Die Reederei Costa schätzt, dass mittlerweile 60 Prozent ihrer Passagiere an der Warnow bleiben statt nach Berlin zu fahren. Insgesamt besuchen rund eine Viertelmillionen Schiffsurlauber pro Jahr die Stadt. Doch wenn sie Geld ausgeben wollen, scheitere das oft an Kleinigkeit, rügt Oberbürgermeister Roland Methling (UFR): Zu wenig Servicekräfte sprechen Englisch, Kreditkarten würden kaum akzeptiert. Rostock entgingen gute Geschäfte.

Andreas Meyer

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