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Land fördert Pläne für Rad-Autobahnen

Rostock Land fördert Pläne für Rad-Autobahnen

Neue Radschnellwege in Rostock könnten von Warnemünde bis Hauptbahnhof und Dierkow führen. Die Hansestadt sei hier ein Vorreiter, lobt Infrastrukturminister Pegel (SPD). Er unterstützt eine Studie zu dem Projekt mit 15 000 Euro.

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Landesinfrastrukturminister Christian Pegel (l.) übergibt den Fördermittelbescheid an Rostocks Bausenator Holger Matthäus.

Quelle: Stadt

Rostock. Rostock soll zwei „Autobahnen“ für Radfahrer bekommen: Eine von Warnemünde bis zum Hauptbahnhof, die andere von Evershagen über Werftdreieck und Stadthafen bis nach Dierkow. So die Pläne von Bausenator Holger Matthäus (Grüne). Rund 28 Kilometer könnte das neue Radschnellwegenetz insgesamt lang sein, bereits in diesem Jahr beginnen erste Arbeiten.

Doch der Ausbau kostet Geld. Allein 1,2 Millionen Euro fließen in diesem Jahr insgesamt ins Rostocker Radwegenetz. Um zu schauen, ob sich Schnellwege lohnen, soll eine Potenzialanalyse erstellt werden.

Zentrale Fragen: Wie viele Autofahrer oder Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs werden durch die neuen Schnellstraßen voraussichtlich aufs Rad umsteigen? Wie hoch sind die Kosten, wie hoch der volkswirtschafliche Nutzen?

„Dabei werden auch Faktoren wie Gesundheit und Umwelt berücksichtigt“, sagt Rostocks Mobilitätskoordinator Steffen Nozon. Wer täglich mit dem Rad zur Arbeit fahre, sei weniger krank und leistungsfähiger. Der Anteil der Radler am Gesamtverkehr liegt in der Hansestadt aktuell bei 15 Prozent.

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) sieht Rostock als Vorreiter im Klimaschutz und bei der Radverkehrsförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Für die Potenzialanalyse eines Schnellwegesystems stellt er Fördermittel in Höhe von 15 000 Euro zu Verfügung. „Mit der Potenzialanalyse wird Neuland beschritten“, so Pegel. „Mit den Erfahrungen der Hansestadt und den Ergebnissen der Analyse ergeben sich Erkenntnisse, die auch andere Kommunen für ihre Planungen nutzen können.“

Wornowski, André

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