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Maritimes Paket für tunesische Stadt Bizerte

Rostock Maritimes Paket für tunesische Stadt Bizerte

Vier Rostocker Unternehmen wollen einen Hafen, eine Werft und eine Brücke in Nordafrika bauen und das Personal schulen. Dieses Angebot unterbreiteten sie Tunesien, bei einer Reise zu der der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Stein eingeladen hatte.

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Christian Schmoll (l.) von Tamsen maritim lässt sich Mâaloul Fakher erklären, wie tie tunesische Werft CMR in Menzel Bourguiba arbeitet.

Quelle: Thomas Niebuhr

Rostock. Fahren Unternehmer ins Ausland, dann mit dem Ziel Geschäfte zu machen. Gleich vier Rostocker Firmen - Inros Lackner, IMG, Tamsen maritim und Benntec Systemtechnik - haben sich zusammengetan, um in Tunesien zu investieren. Dabei geht es um den Bau einer Brücke, eines Hafens und einer Werft. 

„Ich habe mich sehr gefreut, dass die Unternehmen aus Rostock so geschlossen aufgetreten sind und offensiv versucht haben, Partner zu finden“, sagt Peter Stein. Der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete, als Entwicklungspolitiker in seiner Fraktion für Nordafrika zuständig, hatte zu dieser Reise eingeladen. Die Organisation des Programms übernahm die deutsch-tunesische Handelskammer AHK.

„Wir hatten sehr gute Gespräche„, sagt Klaus Richter von Inros Lackner. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Rostocker Partnerschaft nicht nur Geschäfte machen können, sondern auch an der Entwicklung der Stadt Bizerte teilhaben können.“ Ob die Rostocker erfolgreich sein werden,  ist ungewiss. „Vom Staat muss ein klares Bekenntnis kommen", weiß Christian Schmoll (Tamsen maritim) genau, wo die Entscheidungen fallen. Jürgen Burg (Benntec Systemtechnik) ist jedenfalls beeindruckt von der Hochrangigkeit der Gesprächspartner, welche die Rostocker empfingen. „Alleine hätten wir die Türen zu den Ministerien nicht geöffnet“, ist er sicher.

Thomas Niebuhr

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