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Maritimes Zentrum: Standort-Streit um Millionen-Projekt

Rostock Maritimes Zentrum: Standort-Streit um Millionen-Projekt

Rostock plant den Bau eines bis zu 40 Millionen Euro teuren Multimedia-Museums rund um Schifffahrt und -bau. Doch wo die neue Attraktion entstehen soll, darüber gibt es weiter Streit. Nun sollen die Bürger zwischen Schmarl und Stadthafen wählen.

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Das Traditionsschiff liegt noch in Schmarl: Doch über die Frage, wo Rostocks maritimes Erbe auch eine Zukunft hat, streitet die Stadt seit Jahren.

Quelle: Peter Sylent

Rostock. Wohin mit Rostocks neuer Touristen-Attraktion? Der geplante, bis zu 40 Millionen Euro teure Bau eines Multimedia- Museums rund um Schifffahrt und -bau spaltet Wirtschaft, Politik und Verwaltung in der Hansestadt. Ob das so genannte Maritime Erlebniszentrum gebaut werden soll oder nicht, ist dabei gar nicht die Frage. Streit gibt es um den Standort. Teile der Bürgerschaft – allen voran die SPD – wollen das Projekt in Schmarl umsetzen, um den Iga-Park zu stärken. Doch das ist mit Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) nicht zu machen. Er kämpft für den Stadthafen – und will aus dem Iga- einen ganz normalen Stadtpark machen. Ohne Zäune und Eintritt.

Zu den Schmarl-Befürwortern hingegen gehört SPD-Fraktionschef Steffen Wandschneider: „Wir haben eine klare Beschlusslage in der Partei: Wir wollen den Iga-Park entwickeln“, sagt er. Nein, der Stadthafen sei der SPD nicht egal: „Aber es gibt keinen Beschluss der Bürgerschaft, dort etwas zu machen – für den Iga-Park gibt es den sehr wohl.“ Für Schmarl würden Konzepte auf dem Tisch liegen. „Jetzt ist es an der Zeit, die genauer zu prüfen.“ Karina Jens (CDU), Aufsichtsratschefin der Iga-Park GmbH, sieht das genau so: „Im Park wäre ein Bau in der Nähe des Museumsschiffs förderfähig. Dafür würden wir Geld vom Land und der EU bekommen.“ Nach ersten Schätzungen würde das Projekt 16 Millionen Euro kosten: „Das ist halb so viel, wie das Vorhaben im Stadthafen verschlingen würde.“

Oberbürgermeister Roland Mehtling (UFR) bezieht jedoch ganz klar Stellung für den Stadthafen: „Die Kraft der Hansestadt reicht aus, um Warnemünde und das Stadtzentrum als urbane Zentren zu entwickeln.“ Für Schmarl reiche sie jedoch nicht: „Das wäre eine Verzettlung“. Soll heißen: eine Millionen- Investition im Iga-Park wäre aus Sicht der Stadt verschwendetes Geld. „Der Iga- Park ist als Bürgerpark für den Nordwesten ein tolles Angebot. Es wäre schön, wenn er mehr als bisher genutzt wird.“ Dafür will Methling aber keine Neubauten errichten – sondern: „Es ist an der Zeit, dass die Bürgerschaft den Beschluss fast, die Zäune um den Iga-Park abzureißen.“

Andreas Meyer

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