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Mehr Züge, höhere Frequenzen: Stadt rüstet sich für Hanse Sail

Reutershagen/Stadthafen Mehr Züge, höhere Frequenzen: Stadt rüstet sich für Hanse Sail

Um die Fahrgäste zu den Veranstaltungen bringen zu können, setzen Verkehrsbetriebe auf einen verdichteten Fahrplan / Für Busse und Fußgänger sperrt die Stadt zusätzlich Straßen

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Reutershagen/Stadthafen. Stadt und Verkehrsbetriebe nutzen Ihre Erfahrungen aus der letzten Hanse Sail und bleiben ihrem Verkehrskonzept treu: Mehr Personal, mehr Züge und mehr Fahrten sollen den Transport von Hunderttausenden Besuchern sicherstellen. Veranstalter und Verwaltung raten davon ab, mit dem Auto zu kommen.

 

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Wir können nur betonen, dass Rostocker das Auto zu Hause lassen sollten.“Heike Schröder, Amt für Verkehrsanlagen

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Mit zusätz- lichen Bussen verdichten wir das Angebot im Rostocker Nordwesten.“Jan Bleis, Rostocker Straßenbahn AG

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Wir können nur betonen, dass Rostocker das Auto zu Hause lassen sollten.“Heike Schröder, Amt für Verkehrsanlagen

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In etwa zwei Wochen, am 11. August, beginnt die Hanse Sail. Die Veranstalter rechnen mit rund einer Million Besuchern. Damit die zu den Veranstaltungen kommen, stockt der Verkehrsverbund Warnow (VVW) ordentlich auf. Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) werde am Hanse Sail-Wochenende ihr Angebot verdichten, sagt Jan Bleis, kaufmännischer Vorstand der RSAG, und Betriebszeiten würden verlängert. Auf den wichtigsten Strecken fahren die Straßenbahnen dann etwa alle 7,5 Minuten, in den Nächten zu Samstag und Sonntag bis 2 Uhr in der Früh. Die Mehrfahrten bedeuten einen hohen personellen Aufwand.

„Wir werden 121 zusätzliche Dienste an den Hanse Sail-Tagen haben“, sagt RSAG-Chef Bleis.

Auch die Bahn benötigt mehr Personal- Zugführer, Servicepersonal und für die Sicherheit. „Die S-Bahn wird in dichteren Takten und größerer Länge fahren“, sagt Kerstin Pohl von der Deutschen Bahn. Der Zug fährt zwischen Hauptbahnhof und Warnemünde am Samstag zwischen 9 und 21 Uhr, am Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr – wie die Straßenbahn im 7,5-Minuten-Takt. Donnerstag bis Samstag fährt sie zudem bis 23.30 Uhr jede Viertelstunde, nachts alle 30 Minuten. Damit die Bahn dreimal so viele Fahrgäste wie an einem gewöhnlichen Wochenende transportieren kann – Kerstin Pohl spricht von 90000 –, verlängert die Bahn die Züge. „Die Leute müssen sich daran gewöhnen, sich auf der ganzen Länge zu verteilen“, sagt sie. Sie hätten mit dem Konzept im vergangenen Jahr aber gute Erfahrungen gemacht.

Am Strande gilt während der Hanse Sail Tempo 30, zwischen Kanonsberg und Grubenstraße wird die Straße für Autofahrer am Freitag von 20 bis 1 Uhr und Samstag von 17 bis 1 Uhr gesperrt.

Besucher der Hanse Sail sollten ihr Auto auf einem der elf Park&Ride-Parkplätzen abstellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Hanse Sail fahren. „Das ist die empfehlenswerteste Variante“, sagt Jan Bleis, der wisse, dass viele Besucher mit dem Auto anreisten. Heike Schröder vom Amt für Verkehrsanlagen der Stadt rät zusätzlich davon ab, die Strecke zwischen Markgrafenheide und Hohe Düne zu nutzen. Da staue es sich erfahrungsgemäß. Besucher sollten die Veranstaltungen lieber von Westen aus anfahren.

Der Fährverkehr von Gehlsdorf und Hohe Düne wird dem erhöhten Aufkommen von Fahrgästen ebenso angepasst. Hafen für die Gehlsdorfer Fähre ist während der Hanse Sail der Anleger am Kabutzenhof. Am Donnerstag und Freitag fährt sie bis 22 Uhr und Samstag bis Mitternacht. Zwischen Warnemünde und Hohe Düne pendelt von 9 bis 23 Uhr eine Fähre, danach nach Bedarf.

Die Hanse Sail sei „alle Jahre wieder eine Herausforderung“, sagt Kerstin Pohl. Zu keiner Zeit im Jahr nutzten so viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Rostocker sollen auf das Auto verzichten

Stadt und Verkehrsbetriebe raten den Rostockern, auf ihr Auto zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen, um zu den Veranstaltungen der Hanse Sail zu gelangen. Für diejenigen, die mit dem Auto fahren, ist es laut Stadt und RSAG am besten, die Park&Ride-Parkplätze (P+R) zu nutzen.

P+R während der Hansesail : Rostock-Ost: Haltepunkt Dierkow, Theodor-Heuss-Straße, Dierkower Kreuz, Katt-un-Muss-Weg. Rostock-Süd: Südblick. Rostock-Mitte: Hauptbahnhof Süd.

Rostock-West: Groß Schwaßer Weg. Rostock-Nordwest: Haltepunkt Lütten Klein, Flensburger Straße. Rostock-Warnemünde: Warnemünde Werft, Strand West.

Die B 103 wird in Warnemünde einspurig, damit der Busverkehr fließen kann. Die Straße Am Strande wird zeitweise gesperrt. Dort sollen außerdem Fahrradständer aufgestellt werden.

Die Deutsche Bahn bietet Sonderzüge von und nach Schwerin, Berlin und Wismar an. Auf der Strecke Tessin, Sanitz, Rostock ist wegen Bauarbeiten ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Philip Schülermann

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