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S+T Fassaden besteht seit 25 Jahren / Schwierige Projekte haben den Betrieb bekannt gemacht

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Bernd Schröter leitet die Firma S+T Fassaden in Tessin.

Tessin. Gute Nachrichten zum 25-jährigen Jubiläum von S+T Fassaden in Tessin: Der Betrieb wird an seinem Standort investieren. „Wir werden das Verwaltungsgebäude aufstocken“, sagt Geschäftsführer Bernd Schröter. „Die Büroräume werden moderner gestaltet, weil wir hier auch einfach sitzen“, so der Geschäftsführer weiter: „Es geht um eine effektive Platzgestaltung.“ Ein Architekt ist bereits beauftragt, demnächst will der Tessiner Betrieb einen Bauantrag stellen.

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S+T Fassaden besteht seit 25 Jahren / Schwierige Projekte haben den Betrieb bekannt gemacht

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Auftrag in Berlin

Der nächste Großauftrag der Tessiner wird in der Bundeshauptstadt zu erledigen sein. Dort wird der Zentrale Omnibusbahnhof gebaut. Erneuert wird die komplette Metallverkleidung und die Bahnsteigüberdachung. Demnächst abgeschlossen werden die Arbeiten an der Leuphana-Universität in Lüneburg, die nach einem Libeskind- Plan gebaut wurde.

„Außerdem suchen wir weiterhin gute Leute, Metallbauer und Ingenieure“, sagt Schröter und beschreibt damit zum 25-jährigen Unternehmensbestehen die gute Lage des Betriebs. „Es war die richtige Entscheidung nach Tessin zu gehen“, so der Geschäftsführer. Gegründet worden war S+T in Preetz in Schleswig-Holstein im Jahr 1991, schon ein Jahr später eröffnete man eine Zweigniederlassung in Tessin. „Damals noch in der alten Zuckerfabrik“, erzählt Schröter. Allerdings blieb man dort nicht lange: 1993 folgte der Umzug in das Tessiner Gewerbegebiet.

Danach kamen härtere Jahre, erinnert sich Schröter. 1996 sei die Bauwirtschaft geschrumpft, S+T habe sich aber durch Flexibilität einen Markt erobert. „Das waren Jahre, die anstrengend für die Mitarbeiter waren“, sagt er. „Wir sind bundesweit im Einsatz gewesen, und die Leute haben fast acht Stunden in den Autos gesessen.“ Dennoch hätte die Belegschaft „sehr viel Loyalität und Leistungsbereitschaft gezeigt“, sagt der Geschäftsführer. Mittlerweile sei die Zahl der Beschäftigen von 62 Mitarbeitern im Jahr 2006 auf 124 heute gewachsen. Zudem hat S+T weitere Niederlassungen in Owingen (Baden- Württemberg) und in Pegau (Sachsen) eröffnet.

Im Laufe der Jahre haben sich die Tessiner ein neues Plattenbearbeitungszentrum zugelegt: Sie sind in internationale Projekte als Berater eingestiegen und haben 2012 eine Produktionshalle mit computergesteuerten Maschinen gebaut. „Dennoch sind wir ein Familienbetrieb geblieben“, sagt Schröter, der weiß, was er an seiner Belegschaft hat. „Wir sind stark auf die Mitarbeiter fokussiert und sorgen auch dafür, dass sie sich gut aufgehoben fühlen.“ Einen guten Teil der Bindung wird auch ausmachen, dass S+T für die schwierigen, aber auch interessanten Fassaden ein Faible entwickelte, und sich einen dementsprechenden Ruf in der Branche erworben hat. Es geht Schröter nicht nur ums Bauen. S+T ist auch in die Forschung eingestiegen. Mit dem Fraunhofer-Institut und der Uni Rostock arbeitet die Firma an der Entwicklung von wärmebrückenfreien Verankerungen für Fassaden. Auch sind die Tessiner mit ihren Partnern dabei, Freiformfassaden preiswerter herstellen zu können. „Das heißt, dass wir eine Maschine entwickeln wollen, mit der sich Fassadenteile ohne Formenbau biegen lassen: Dazu gehört auch die entsprechende Software für ein Gerät, das Fassadenmessungen auswertet“, so Schröter.

Michael Schißler

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