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Neue Kita wird Selpins Schmuckstück

Selpin Neue Kita wird Selpins Schmuckstück

Die Umbauarbeiten haben begonnen / Nachfrage nach Wohnungen steigt

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Maurer Matthias Bohn schneidet Isoliermaterial zu und erläutert Bürgermeister Mario Ruhm (r.) den Fortgang der Arbeiten an der Kita. FOTOS (2): MICHAEL SCHIßLER

Selpin. . Selpin gibt sich in diesen Tagen eingerüstet. Entlang der Woltower Straße wird gebaut. Die Gemeinde saniert grundhaft ihre Kindertagesstätte, die Tree-GmbH und Co.

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Die Umbauarbeiten haben begonnen / Nachfrage nach Wohnungen steigt

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KG lässt derzeit ihre 46 Wohnungen in der Gemeinde renovieren und zum Teil mit Balkonen ausstatten. „Wenn ich von etwa 90 Wohneinheiten ausgehe, dann wird an etwa 50 Prozent davon gebaut“, sagt Selpins Bürgermeister Mario Ruhm erfreut. Dazu komme dann noch die Baustelle der Kindertagesstätte. „Damit haben wir ein Stück Infrastruktur und Identität gerettet. Das mag nun auch dazu beitragen, dass in die Wohnhäuser investiert wird“, hofft der Bürgermeister.

Mehr Wohnraum Die Tree-Gesellschaft hatte zuvor mehrere Wohnhäuser von der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft erworben, „und war gleich mit einem Konzept angetreten“, erinnert sich Mario Ruhm.

Tree-Geschäftsführerin Bianca Mrowka hat keine Befürchtungen, die Wohnungen in Selpin vermieten zu können. „Wir haben schon Anfragen von Leuten aus Rostock, fünf Wohnung sind bereits so gut wie vermietet, ohne dass wir mit dem Angebot an die Öffentlichkeit gegangen sind“, fügt die Geschäftsfrau hinzu. Die Nachfrage sei auch darauf zurückzuführen, „dass wir hier hochwertig sanieren“. Bianca Mrowka kann sich auch durchaus vorstellen, Teile der Wohnungen als Feriendomizile anzubieten.

Bürgermeister Ruhm sieht bei der privaten Investition zuerst die positiven Auswirkungen auf das Ortsbild. Und daneben „haben wir die Chance, dass sich mehr Menschen in Selpin ansiedeln.“ Insofern sei es wichtig, dass sich ein Investor für Selpin entschieden und die früheren Häuser der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft erworben habe.

Mehr Kita-Plätze Bringen die neuen Einwohner Kinder mit, dann können sie sie demnächst in die sanierte und erweitere Kindertagesstätte geben. „Wir haben im September mit den Arbeiten begonnen“, sagt der Bürgermeister. Die Gemeinde wird für den Umbau insgesamt 620000 Euro ausgeben, 480000 Euro davon kommen aus den Mitteln der Dorferneuerung und aus einer Kofinanzierung. „100000 Euro haben wir als Kredit aufgenommen“, sagt Ruhm. Ob die Kosten sich noch einmal erhöhen, weiß er momentan nicht. „Das hängt nun davon ab, ob wir das Dach völlig erneuern müssen oder nicht.“ In dem alten Kitagebäude kommt nun die alte Terrasse mit unters Dach, es entsteht ein neuer Anbau, der noch aufgestockt wird.

Trägerin der Kita ist Martina Ballhausen. „Wir werden dort eine Kita mit zwei Krippengruppen und einer Kitagruppe haben“, sagte sie. „Betreuen werden wir insgesamt 45 Kinder.“ Die Nachfrage nach Kitaplätzen sei ungebrochen hoch, so Ballhausen, die auch in Sanitz die Kindertagesstätte Sternenkinder betreibt. Aus genau diesem Grund sucht sie noch Erzieherinnen für die Selpiner Sternenkinder.

„Wir wollen am liebsten bis zum April mit den Arbeiten fertig sein“, sagt Ruhm. Während an der Kita kräftig gebaut wird, sind die derzeit 24 Kindergartenkinder im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht worden. „Das geht eigentlich ganz gut“, sagt Mario Ruhm, „wir haben alle Möbel ausgeräumt und sie vorerst in der Gemeindehalle untergestellt.“ Bis auf weiteres werden die Gemeindevertretersitzung nun bei der Feuerwehr stattfinden.

Mehr Bauplätze Nachdem die Gemeinde mit der Kita-Sanierung den ersten großen Schritt macht, denkt Bürgermeister Ruhm nun darüber nach, ob nicht weitere Einwohner ins Dorf ziehen können. „Für mich ist es völlig neu, dass bei mir Makler anrufen, die nach Bauland fragen“, sagt er. „Aber ich kann dann nichts anderes machen, als die Verbindung zwischen Grundbesitzer und Makler herzustellen“, fügt er hinzu.

Nun will er sich einmal diePlanungen für den Innenbereich der Gemeinde genauer ansehen und darauf prüfen, „ob wir noch weitere Bauplätze haben“. Einen möglichen Standort für eine Wohnbebauung kann er sich vorstellen: „Das wäre die alte Schweinemastanlage.“ Sie befinde sich derzeit noch im Besitz der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH. „Bauen geht dort nur, wenn sie die Fläche verkauft.“ Und die Gemeinde müsste Wege schaffen, „aber wirklich leisten können wir uns das jetzt nicht.“

Schließung verhindert

Vor etwa zwei Jahren haben sich die Gemeindevertreter Selpins dazu entschlossen, ihre Kindertagesstätte in die Trägerschaft von Martina Ballhausen zu geben. Damit konnten die Kommunalpolitiker verhindern, dass sie die Einrichtung schließen mussten, weil die Gemeinde die Kosten nicht länger tragen konnte. Das Gebäude der Kita, die nun umgebaut wird, befindet sich weiterhin in Gemeindebesitz.

Michael Schißler

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