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Neue Planung: Das ganze Jahr lang Ausschank am Strand?

Warnemünde Neue Planung: Das ganze Jahr lang Ausschank am Strand?

Im Mai entscheidet die Bürgerschaft über den Bebauungsplan für Warnemünde

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Der B-Plan regelt, wo und wie viele Imbiss-Anbieter es am Strand geben darf. Auch ganzjährige Gastronomie soll es geben.

Quelle: Danny Gohlke

Warnemünde. Für den Bebauungsplan (B-Plan) Strand in Warnemünde gibt es einen neuen Anlauf. Bereits in ihrer Mai-Sitzung soll die Bürgerschaft beschließen, dass das Verfahren von der Stadtplanung wieder aufgenommen wird.

Die Bürgerschaft hatte im April 2014 die Arbeiten der Stadtplaner einstellen lassen. Der Plan galt als zu kompliziert und kleinteilig. Eine mögliche Seebrücke fand nicht den Zuspruch der Warnemünder.

Feste Bauten für eine Strandversorgung waren hingegen gefordert, aber nicht umgesetzt worden. Jetzt startet der nächste Versuch. Wobei ausdrücklich „die Festsetzung mindestens eines dauerhaften Gastronomiestandortes am Strand oder im Bereich der Düne zu prüfen ist“.

Außerdem ist die Festlegung weiterer Parkhaus- oder Tiefgaragenstandorte festzulegen. Und der Bereich „Teepott“ samt benachbartem Pavillon wird einbezogen.

Das hat Auswirkungen auf die Baupläne am „Teepott“. Dessen Eigentümer, Scanhaus-Chef Friedemann Kunz, wollte die Nebensaison durch einen Wintergarten-Anbau zur Strandseite beleben. Sein Bauantrag ist jedoch im Dezember abgeschmettert worden. Unter anderem, weil die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Bauen am Strand, eben ein B-Plan, fehlen. In die Beschlussvorlage wird der „Teepott“-Bereich einbezogen, um nunmehr ,„die baulichen Erweiterungen des Teepotts planungsrechtlich zu ermöglichen“.

Die Tourismuszentrale will ganzjährige Angebote am Strand. Sie würden die Nebensaison beleben und die Auslastung in den Hotels weiter stärken, argumentiert die Tourismuszentrale. Sie war wie mehrere städtische Ämter sowie der Ortsbeirat Warnemünde und der Handels- und Gewerbeverein an der neuen inhaltlichen Schwerpunktsetzung des Planungsauftrages beteiligt.

Von Thomas Sternberg

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