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Neue Scandlines-Fähre legt erstmals an

Rostock Neue Scandlines-Fähre legt erstmals an

Mit vier Jahren Verspätung absolviert die „Berlin“ erfolgreich ihre Probefahrten. Das Schiff wird – gemeinsam mit der baugleichen „Copenhagen“ – die Kapazität auf der Route zwischen Rostock und Gedser mehr als verdoppeln.

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Das Fährschiff „Berlin“ läuft im Rahmen der Erprobungsfahrt erstmals das Fährterminal im Seehafen Rostock an.

Quelle: Thomas Häntzschel/nordlicht

Rostock. Die neue Scandlines-Fähre „Berlin“ ist erstmals in Rostock eingelaufen. Am Sonntagnachmittag legte sie im Seehafen an. Die „Berlin“ hatte am Mittwoch die Werft Fayard auf der dänischen Insel verlassen und war seither auf Probefahrt. Am 3. Mai soll sie in Rostock getauft werden, am Nachmittag desselben Tages dann ihre erste reguläre Fahrt nach Gedser absolvieren - vier Jahre später, als ursprünglich geplant.

Scandlines hatte 2010 den Bau sowohl der 169 Meter langen Fähre „Berlin“ als auch des baugleichen Schwesterschiffs „Copenhagen“ bei der P+S-Werft in Stralsund in Auftrag gegeben. Damals war von einer ersten Auslieferung im Sommer 2012 die Rede. Nach der Insolvenz der Werft wurde der Auftrag storniert. Es hatte sich zudem herausgestellt, dass die Schiffe mehrere hundert Tonnen zu schwer waren.

Neben den Dieselmotoren verfügt die Fähre über ein neues batteriegetriebenes Hybrid-Antriebssystem. Mit Platz für 460 Autos oder 96 Lastwagen werde die Kapazität auf der Strecke Rostock – Gedser mehr als verdoppelt. Die Fähre biete Platz für 1300 Passagiere. Gleichzeitig werde der Fahrplan vereinfacht und erweitert, teilte das Unternehmen mit.

dpa/OZ

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