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Neuer Stadthafen: So könnte Rostocks Herz aussehen

Rostock Neuer Stadthafen: So könnte Rostocks Herz aussehen

Der Maritime Rat - ein Zusammenschluss von Ehrenamtlern und Vereinen - stellt die ersten Entwürfe für das geplante, 40 Millionen Euro teure Erlebniszentrum „Schifffahrt und -bau“ vor. Problem nur: Im Rathaus liegen die Planungen auf Eis.

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Der Maritime Rat hat konkrete Vorstellungen, wie sich der Rostocker Stadthafen entwickeln ließe.

Quelle: Inros Lackner

Rostock. Weil die Planungen für die Umgestaltung des Rostocker Stadthafens im Rathaus auf Eis liegen, machen jetzt Ehrenamtler den Job der Stadt: Der Maritime Rat – ein Zusammenschluss von Vereinen und Verbänden – hat neue Entwürfe für die geplante Maritime Meile im Stadthafen erarbeiten lassen. Seit Ende vergangene Woche liegen die ersten Ergebnisse bereits vor: Der Rat präsentiert nun erstmals Ansicht des Maritimen Erlebniszentrum direkt am Warnow-Ufer. Das 40-Millionen-Euro-Projekt soll ein Multimedia-Museum rund um Schiffbau und -fahrt – und zugleich die neue Attraktion an der Kaikante.

Auf den ersten Blick erinnert das Gebäude, in dem Besucher anhand historischer Schaustücke und auch digitaler Erlebniswelten mehr über die Themen Schifffahrt und -bau erfahren sollen, wie ein Ufo an: Die obere Etage ragt über die Kaikante und scheint über dem Stadthafen zu schweben. Die Fassade wirkt leicht. Viel Glas, viel Licht. Entworfen wurde der mögliche neue Mittelpunkt der Hafenmeile vom Rostocker Ingenieurbüro Inros Lackner – im Auftrag des Rates.

Bereits im Januar hatte der Maritime Rat seine Planungen der Bürgerschaft übergeben. Doch die Politik vertagte eine Entscheidung. Die Ehrenamtler und auch das Rathaus selbst drängen nun aber auf eine schnelle Entscheidung: „Noch immer sitzen am Stadthafen Familien in Staub und Dreck, auf einem tristen und trostlosen Parkplatz. Das kann doch nicht sein“, sagt Hans-Joachim Hasse, Vorsitzender des Maritimen Rates. Auch Michael Selling, Leiter des städtischen Kulturamtes, fordert von der Bürgerschaft, sich endlich zu den Umgestaltungsplänen zu bekennen: „Dass die Bürgerschaft im Januar eine Entscheidung vertagt hat, legt alle Planungen auf Eis. Wir brauchen von der Politik endlich eine klare Ansage, was wir von den Plänen umsetzen oder konkret ausarbeiten sollen“

Andreas Meyer

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