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Niederländer bauen Riesen-Haus am Vögenteich

Stadtmitte Niederländer bauen Riesen-Haus am Vögenteich

Investment-Fonds für reiche Anleger errichtet Neubau in bester Lage

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Die letzten freien Flächen am Vögenteich sollen nun auch bebaut werden – mit neuen Wohnungen.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Stadtmitte. Dieses Bauvorhaben dürfte in der Hansestadt noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen: Ein niederländischer Investmentfonds will an einer der meist befahrenen Kreuzungen Rostocks ein riesiges Wohnhaus errichten. Auf einer der letzten freien Flächen am Vögenteich sollen insgesamt 107 neue Wohnungen entstehen. Baustart soll bereits im April 2017 sein. In der Bürgerschaft wurde über das Projekt bisher aber noch nicht mal beraten.

28,3 Millionen Euro

investieren

vermögende Anleger

aus Deutschland,

Österreich und der

Schweiz über eine

niederländische

Gesellschaft am

Rostocker

Vögenteich.

Die Nachricht von dem geplanten Großvorhaben kam gestern völlig überraschend aus Hoevelaken, einer Kleinstadt in den Niederlanden. Dort hat Bouwfonds IM seinen Sitz. Das Unternehmen gehört zur genossenschaftlichen Rabobank-Gruppe (vergleichbar mit den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken) und zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Immobilien-Investoren in ganz Europa. Bouwfonds IM verwaltet laut Firmen-Website ein Portfolio mit einem Gesamtwert von 6,2 Milliarden Euro. In Rostock investieren die Niederländer nun zum ersten Mal – und dann gleich stolze 28,3 Millionen Euro.

An der Ecke Am Vögenteich / August-Bebel-Straße soll ein insgesamt sieben Stockwerke hohes Wohngebäude entstehen. Für Bau und Planung des Vorhabens soll ein regionales Architekturbüro verantwortlich sein, die 107 Wohnungen werden vermietet. Die Niederländer kaufen das fertige Projekte noch vor dem ersten Spatenstich. Denn Bouwfonds ist von der Hansestadt überzeugt und glaubt, dass die vermögenden Kunden der Rabo- bank mit dem Projekt in Rostock richtig Geld verdienen können: „Das Objekt Am Vögenteich zeichnet sich durch seine exzellente Lage zwischen dem Hauptbahnhof und der wichtigsten Einkaufsstraße, der Kröpeliner Straße, aus“, sagt Kerstin Lauerbach, Managerin des „Bouwfonds European Residential Fund“. Dieser spezielle Anlagefonds hat sich auf Wohngebäude in Deutschland, Frankreich sowie Skandinavien spezialisiert. Der Fond wird – im Gegensatz zu vielen Anlagen dieser Art – aber nicht an der Börse gehandelt. Am Erfolg der Immobilien mitverdienen können dennoch auch Privatanleger – allerdings nur gut betuchte: Die Mindesteinlage beträgt stolze 500000 Euro.

Die Hansestadt Rostock äußerte sich gestern dem geplanten Großprojekt in bester Lage nur kurz und knapp: Ja, dem Bauamt liege ein Bauantrag vor. Die Bürgerschaft muss dazu nicht mehr befragt werden.

Nach OZ-Informationen gab es um die Fläche direkt an der Kreuzung ein jahrelanges Hin und Her: Mehrfach soll die Fläche den Besitzer gewechselt haben. Zuletzt hatte sich die Stadtpolitik 2012 mit der Brache befasst. Ein Rostocker Investor plante dort damals 80 Senioren- Wohnungen samt Tiefgarage.

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Andreas Meyer

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