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Nun doch: Schifffahrtsamt will Stadthafen ausbaggern

Rostock Nun doch: Schifffahrtsamt will Stadthafen ausbaggern

Bis zum Rostocker Stadtjubiläum 2018 soll das Wasser- und Schifffahrtsamt die ursprüngliche Wassertiefe von sechs bis sieben Metern im Hafenbecken wiederherstellen. Eine Deponie für das Baggergut fehlt jedoch bislang.

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Der Dampf-Eisbrecher „Stettin“ durfte zuletzt 2014 in den Rostocker Stadthafen einfahren, da es einen Tiefgang von rund 5,50 Metern. Erst, wenn das Hafenbecken ausgebaggert wurde, kann Manfred Schilling (59), wieder im Zentrum der Hansestadt anlegen. 

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Der Stadthafen Rostock soll ausgebaggert werden – und zwar das erste Mal seit rund 25 Jahren. Das bestätigte nun das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA). „Es ist wirklich höchste Eisenbahn“, betont Amtsleiter Holger Brydda.  „Unser Ziel ist es, das Hafenbecken bis zum Stadtjubiläum 2018 auf Vordermann zu bringen.“

Wie teuer die Ausbaggerung genau wird, könne das WSA nicht einschätzen. „Wir konnten nicht klären, wie und wo wir das Baggergut lagern“, sagt Holger Brydda. Bisher ging man von einem Kostenaufwand von rund 1,3 Millionen Euro aus. Doch die Suche nach einem geeigneten Lagerort sei aufwendig und die Kosten nicht überschaubar.

Zwar bestehe derzeit das Angebot der Stadt, die Mudde kostenlose auf den kommunalen Spülfeldern aufzunehmen, doch nach ersten Untersuchen sei das laut Brydde nicht möglich. „Durch die Schiffe hat sich Dreck im Bereich des Hafenbeckens abgelagert, so dass der Schlamm gesondert deponiert werden muss“, erklärt der WSA-Chef. Damit entspreche es nicht den Anforderungen der Spülfelder. Derzeit laufen jedochweitere Untersuchungen, die endgültig die Beschaffenheit des Baggerguts klären sollen.

Johanna Hegermann

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