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Ospa-Chef Berg: Entscheidung erst im Mai

Rostock Ospa-Chef Berg: Entscheidung erst im Mai

Der Verwaltungsrat will die Zukunft des Vorstandes der zweitgrößten Bank im Land juristisch prüfen lassen.

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Frank Berg bleibt vorerst Vorstandschef der OstseeSparkasse.

Quelle: Katrin Stüdemann

Rostock. Frank Berg bleibt vorerst Vorstandschef der zweitgrößten Bank im Land: Der Verwaltungsrat der OstseeSparkasse hat die Entscheidung, ob Berg von seinem Posten abberufen werden muss oder nicht, auf Anfang Mai vertagt. Das teilte die Bank nach einer Sitzung des Kontrollgremiums mit.

Hintergrund: Bank-Chef Berg wird sich vor dem Landgericht Schwerin wegen des Verdachts der Mittäterschaft zu Subventionsbetrug und Untreue beim Bau der Yachthafen-Residenz Höhe Düne verantworten müssen. Laut Bestimmung des Sparkassen-Gesetzes MV müsste ihn der Verwaltungsrat abberufen. Im den Gesetz heißt es sinngemäß, dass niemand, gegen den ein schwebendes Verfahren läuft, Vorstand der Sparkasse sein darf. Nach OZ-Informationen gab es im Verwaltungsrat zu diesem Thema bis in den späten Montagabend hinein hitzige Debatten. Jetzt ist Verwaltungsratschef Roland Methling, Rostocks Oberbürgermeister (UFR), am Zug: „Nach gründlicher Beratung des komplexen Sachverhalts hat der Verwaltungsrat beschlossen, eine rechtsgutachterliche Bewertung der sparkassenrechtlichen Anforderungen in Anspruch zu nehmen“, so die Ospa in einer Mitteilung. Methling soll die Prüfung veranlassen.

Das Schweriner Finanzministerium, Aufsichtsbehörde der Bank, will sich bis dahin zurückhalten: „Wir haben das Vorgehen des Verwaltungsrats zur Kenntnis genommen, warten die Entscheidung ab und werden dann gegebenenfalls im Rahmen der Rechtsaufsicht tätig“, so Sprecher Stefan Bruhn.

Von Andreas Meyer

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