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Pfingstmarkt: Kinder-Spaß und Preisärger

Stadthafen Pfingstmarkt: Kinder-Spaß und Preisärger

Fast 10000 Besucher kamen zum Rummel im Stadthafen / Die Kinder hatten Spaß, für die „Großen“ war es teuer

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Ganz schön bunt, ganz schön aufregend: Jayden (1 ½) und Mama Sina machten das Beste aus dem launigen Wetter und bummelten über den Pfingstmarkt im Stadthafen.

Quelle: Fotos: Frank Söllner

Stadthafen. Für den Hauptpreis haben ihre Lose nicht gereicht. Nur für einen Zauberwürfel. Macht aber nichts. Elisabeth (5) und ihr Bruder Georg-Alexander (7) freuen sich trotzdem. Für sie hat sich der Besuch auf dem Rostocker Pfingstmarkt gelohnt. Doch das älteste Volksfest der Hansestadt lockte am Wochenende nicht nur die „kleinen“ Glücksspieler aus Bad Doberan, sondern insgesamt fast 10000 Besucher in den Stadthafen.

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Fast 10000 Besucher kamen zum Rummel im Stadthafen / Die Kinder hatten Spaß, für die „Großen“ war es teuer

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Vor genau 626 Jahren – anno 1390 – wurde in der Hansestadt erstmals zu Pfingsten ein Markt abgehalten. Jahrelang war der Pfingstmarkt das größte Fest Rostocks. Doch längst haben ihm andere Veranstaltungen – allen voran der Weihnachtsmarkt – den Rang abgelaufen. 250 Schausteller und Händler sind beim Rummel im Advent dabei. Beim Pfingstmarkt 2016 waren es gerade mal 60. Während die kleinen Besucher von Fahrgeschäften, Zuckerwatte und Riesenrad begeistert waren, kam der Markt bei den „Großen“ weniger gut an.

„Ich finden ihn zu klein, viel zu klein“, lautet etwa das Urteil von Jennifer Schmidt aus Groß Klein. Sie war mit Nele (8) und Emma (4), den Töchtern einer Freundin, auf dem Rummel unterwegs. Die beiden „Kleinen“ kamen auch ganz auf ihre Kosten – im Kinderkarussell. „Früher war aber mal mehr los“, so Jennifer Schmidt. Was sie richtig ärgert, sind aber die Preise: Eine Runde im Karussell kostet zwei Euro, eine Limo 2,50 Euro und die Champignon-Pfanne sogar stolze vier Euro. „Das ist schon heftig.“

Jayden ist das egal. Eineinhalb Jahre ist der kleine Dierkower erst alt. Mit großen, wachen Augen bestaunt er die bunten Luftballons. „Und aus dem Feuerwehr-Auto auf dem Karussell wollte er gar nicht mehr aussteigen“, verrät Mutti Sina Lewerenz. Der Pfingstmarkt – bei dem durchwachsenen Wetter in diesem Jahr war er aus ihrer Sicht das Beste, was sie mit Jayden unternehmen konnte. „Für den Strand ist es ja zu kalt.“ Oma Claudi stört sich zwar auch an den Preisen, aber: „Die Kinder haben Spaß und freuen sich. Da ist das Geld dann auch mal egal.“

Anna (11) und Viktoria (10) wären am liebsten alle drei Tage auf dem Markt gewesen – im rasanten Fahrgeschäft „Break Dancer“. „Der ist total schnell, richtig cool“, sagt Anna. Viktoria fügt hinzu:

„Da haben wir uns schon tagelang drauf gefreut. Das ist besser als Computerspielen.“ In den Auto- Scooter wollen sie auch noch.

Dort beweist auch Alissa (5) ihr Talente als Rennfahrerin. Aber weil die Beinchen doch noch nicht lang genug sind, musste Mama Claudia Zachow (29) Gas geben. Alissa übernahm das Lenken. Mit ganzer Kraft. „Jetzt angeln wir nach Enten und essen Zuckerwatte.“ Das gehöre zu einem Besuch auf dem Jahrmarkt einfach dazu. Erst recht auf dem ältesten der Stadt.

Andreas Meyer

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