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Riesenrohre werden noch größer

Rostock Riesenrohre werden noch größer

Europäische Union fördert Forschungsprojekt von EEW Special Pipe Constructions und Fraunhofer für Mega-Monopiles.

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So schwer wie rund 1000 Mittelklassewagen und mehr als 80 Meter lang: Ein Riesenrohr rollt aus der EEW-Halle im Rostocker Seehafen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Wer über das Rostocker Unternehmen EEW Special Pipe Constructions redet, kommt um Superlative nicht herum. Das erste lieferte Geschäftsführer Heiko Mützelburg, als er das Unternehmen am Dienstag Vertretern der Europäischen Union präsentierte: „Wir sind Weltmarktführer in der Monopile-Branche.“ Monopiles sind Fundamente von Offshore-Windenergieanlagen – und diese Fundamente sind riesig: Die derzeit weltgrößten Rohre aus den EEW-Produktionshallen sind 85 Meter lang, bei einem Durchmesser von 7,80 Meter.

Hintergrund des Treffens im EEW-Betrieb im Rostocker Seehafen ist die EU-Aktion „Europa in meiner Region“. Dafür ist Raphaël Goulet, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission, aus Brüssel (Belgien) nach Mecklenburg-Vorpommern gereist. „Wir wollen zeigen, dass Brüssel kein ferner Planet ist“, sagte Goulet. Solche Aktionen seien wichtig, „damit jeder Bürger sehen kann, wohin seine Steuergelder fließen.“ Etwa nach Rostock.

Genauer gesagt - in die Erforschung eines Verfahrens, bei dem die „Verbindung dickwandiger Bleche“ entwickelt werden soll. Monopiles müssten künftig noch größer werden, um sie in Wassertiefen von mehr als 40 Meter einzusetzen, erklärte Mützelburg. Und die Rohre müssten schwerere Lasten buckeln, wenn in fünf, sechs Jahren Turbinen einer neuen Generation mit einem Gewicht von 600 Tonnen auf den Markt kommen.

Bei dem Projekt arbeiten die EEW-Experten mit den Forschern des Rostocker Fraunhofer-Anwendungszentrums zusammen. Insgesamt werden in diese sogenannte Verbundforschung rund 650000 Euro investiert. Davon kommen knapp 440000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Axel Meyer

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