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Rostocker Tauchfirma kauft Unterwasser-Roboter

Marienehe Rostocker Tauchfirma kauft Unterwasser-Roboter

Baltic-Taucher investieren 3,5 Millionen Euro in Service für Windkraftanlagen / Land gibt 413 000 Euro dazu

Marienehe. Wie das Schweriner Wirtschaftsministerium informiert, plant der Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock eine Erweiterung seiner Betriebsstätte im Fischereihafen.

Die Baltic-Taucher übernehmen Aufträge und Dienstleistungen im Bereich Taucherarbeiten, Wasserbau, Bergung, Wrackberäumung und Havariedienste. „Das Unternehmen hat sich zu einem Dienstleistungsspezialisten für die maritime Wirtschaft entwickelt und sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Nun wird weiter in die Ausstattung investiert. Das neue Vorhaben sichert 33 Arbeitsplätze“, sagt gestern Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). „Und es sollen noch mehr dazukommen“, sagt Eyk-Uwe Pap, Geschäftsführer des Tauch-Unternehmens.

Baltic plant nun die Anschaffung von mehreren Tauchrobotern. „Wir fangen mit zweien an“, sagt Pap. Es handelt es sich um kabelgeführte Unterwasserfahrzeuge mit Greifarmen, mit denen Wartungsarbeiten, Inspektionen und andere Arbeiten unter Wasser durchgeführt werden können. Die Firma möchte die in Schottland gebauten Tauchroboter als erstes Unternehmen in Deutschland für die Planung, Vorbereitung, Installation, Wartung und Netzanbindung von Windkraftanlagen einsetzen. „Der Fokus ist aber die Kampfmittelräumung“, sagt Pap. In diesem Zusammenhang soll auch weiter ins Gebäude und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert werden. „Die Roboter sind nur ein Baustein“, so Pap. Zudem plant das Unternehmen eine weitere, neue Geschäftsausrichtung: Am Standort soll eine Pilotenausbildungsstätte für den Bereich der maritimen Offshore- und Havariedienstleistungen entstehen.

„Die Baltic-Taucher haben den Markt im Blick, reagiert auf Kundenbedürfnisse und geht behutsam neue Wege mit ihrem Angebot. So gelingt es, den Betrieb breit aufzustellen. Passend dazu investiert das Unternehmen in die Bereiche Forschung und Entwicklung, um marktfähige Produkte und Dienstleistungen anzubieten“, sagte Glawe.

Die geplante Gesamtinvestition beträgt 3,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von rund 413000 Euro.

OZ

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