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Rostocker hilft in Österreich

Südstadt Rostocker hilft in Österreich

DRK bietet Freiwilligendienste in sieben Ländern an / Adrian Stein ist mit dabei

Südstadt. Nach dem Abitur an der Don-Bosco-Schule wird der Rostocker Adrian Stein sich nun ein Jahr sozial in Österreich engagieren. Zunächst stand der 18-Jährige vor der Frage: „Work and travel“ oder sozialer Freiwilligendienst in Mecklenburg-Vorpommern. Letztendlich entschied er sich für ein soziales Jahr im Ausland.

Über die Trägerorganisation DRK MV absolviert der junge Mann ab August einen „Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD)“ im österreichischen Linz. Dort unterstützt er ein Kompetenzzentrum für Menschen mit geistiger Behinderung. Er freut sich drauf. „Ich habe Lust auf was Neues. Dieser Schritt ist genau richtig für mich“, sagt er nach dem Vorbereitungsseminar in Teterow.

Seine Aufgaben im Institut Hartheim werden vielfältig sein. Zusammen mit anderen europäischen Freiwilligen wird Adrian Stein dort den Förder- und Erlebnisbereich für Menschen mit Handicap unterstützen. Dazu zählen gemeinsames Musizieren, Spazierengehen, Gartenarbeit oder Vorlesen.

Wohin es danach geht, weiß der Rostocker noch nicht: „Ich werde irgendwas Technisches machen. Auch für diese Entscheidung wird mir dieses Jahr helfen.“ Seit 2008 bietet das DRK soziale Freiwilligendienste im Ausland an. Außer nach Österreich werden die Helfer in sechs weitere Länder geschickt. „In Ghana arbeiten sie in Waisenheimen, in Peru in Familienzentren“, beschreibt Julia Beise vom DRK, zuständig für Soziale Freiwilligendienste, die Einsatzbereiche. Auch in Israel, Polen, Dänemark und Vietnam gibt es soziale Einsatzstellen in Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und Behinderteneinrichtungen. „Knapp 90 Teilnehmer entsenden wir in diesem Jahr in sieben Länder“, so Beise. Fast alle Stellen seien besetzt.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern können junge Leute über das DRK ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren. „Wir haben 200 FSJ-Stellen zu besetzen und 65 im Bundesfreiwilligendienst“, informiert Beise. Die Bewerber arbeiten in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, in Blutspendeeinrichtungen oder beim Fahrdienst. Auch diese Stellen im Land seien gut nachgefragt. Dennoch können jederzeit Bewerbungen verschickt werden. „Ab September planen wir schon die Durchgänge für 2017“, so Beise.

• Internet: Mehr zum Angebot auf der Facebookseite „globalmv“

dk

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