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Schmarl Ruten und Rollen für jeden Geschmack

Die Messe Boot und Angeln lockte knapp 8000 Besucher nach Schmarl / Das Angebot soll 2017 erweitert werden

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Die Wasserschutzpolizei war mit einem besonderen Service für mehr Sicherheit vertreten: Ronald Höhne codiert einen Bootsmotor.

Schmarl. Dylayn (7) strahlt . Gerade hat er die erste eigene Angelrute bekommen. „Ich bin Angler und der Opa auch“, verrät Vater Tom Motejat aus Lübeck. Die beiden gehörten am Wochenende zu den knapp 8000 Besuchern der Messe „Boot und Angeln“ in der Hansemesse in Schmarl. Mehr als 60 Aussteller stellten sich auf rund 8000 Quadratmetern vor.

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Die Messe Boot und Angeln lockte knapp 8000 Besucher nach Schmarl / Das Angebot soll 2017 erweitert werden

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Die AutoTrend vom 8. bis 10. April ist die nächste Veranstaltung in der Hansemesse Schmarl. Sie bietet auf mehr als 17000 Quadratmetern Neuwagen, Motorräder, Zubehör oder Tuning. Das Angebot umfasst Informationen und Wissenswertes über das gesamte Spektrum.

Frank Baumann, Chef der Messegesellschaft Expotec, ist zufrieden und freut sich über den Besucherrekord. Es sei richtig, den Bereich Camping und Caravan zu integrieren, erklärt er. Gerade dafür sei eine Messe im Januar zu früh. „Das ist eine geniale Kombination mit Boot und Angeln. Da gibt es Überschneidungen der Zielgruppen.“

Lob kommt vom Angelexperten Peter Rinow, der wieder mit Vorträgen zum Programm gehörte. „Die Messe hat an Attraktivität gewonnen, auch bei der Qualität der Aussteller.“ Seine Sorge gilt aktuell eher der geplanten Ausweisung von Schutzgebieten in der Ostsee. „Das ist nicht gut für uns Angler“, kritisiert Rinow.

Zum ersten Mal auf der Messe war Gerhard Kneffel. Erst im November kam er aus Brandenburg in seine Heimatstadt Rostock zurück und gründete in Papendorf eine Angelruten-Manufaktur, wo er in seiner Werkstatt besondere, wenn auch nicht ganz günstige, Fischfanggeräte produziert. „Ich nutze die Messe, um mich bekanntzumachen“, sagt Gerhard Kneffel. Einen eigenen Angelladen, so wie er ihn früher hatte, wollte er nicht mehr aufmachen. „Dafür ist hier und im Internet die Konkurrenz zu groß.“

Die Messe für Werbung nutzte auch Bramschot, der Betreiberverein der „Santa Barbara Anna“. „Wir wollen vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen“, sagt der Vorsitzende Olaf Kalweit. Noch liegt das Schiff im Winterlager, ab Mai geht es wieder auf die Ostsee.

Die bevorstehende Saison nutzte die Wasserschutzpolizei für einen besonderen Service. Sie bot die Codierung von Motoren an. Torsten Becker aus Marlow ließ sich überzeugen. „Bei uns im Hafen in Stralsund wurden schon mehrfach Motoren geklaut.“ In sechs Fällen halfen solche Codierungen bereits, Diebesgut wiederzufinden, berichtet Hartmut Richter, Sprecher der Wasserschutzpolizei. Überhaupt wurde in Mecklenburg-Vorpommern viel getan, um die „Spitzenposition“ bei Motorendiebstählen zu verlassen. Mehr Kontrollen, Schulungen und Prävention wie bei solchen Messen hätten dazu beigetragen, „die Bootskriminalität etwas zu drücken“, sagt Richter.

Wer die Dienste von Hannes Werners Mobiler Bootsfahrschule in Anspruch nimmt, ist noch Neuling auf dem Wasser. Er freut sich, dass mit dem Frühling auch das Interesse an seinen Angeboten steigt. Bei der Messe hätte er sich den Bereich Boot etwas stärker vertreten gewünscht, vor allem, was die Ausrüstung für Wasserfahrzeuge betrifft.

Nach den Erfahrungen in diesem Jahr blickt Messechef Frank Baumann optimistisch auf 2017. „Da kriegen wir die Halle voll“, sagt er. Bei den Bereichen Caravan Camping und Wassersport mit Kanu oder Tauchen sei noch Luft nach oben, aber „ich habe berechtigte Hoffnung“. Zumal es es dann wie in diesem Jahr auch keine Überschneidung mit einer großen Angelmesse in Erfurt gibt, die doch einige Aussteller abgezogen habe.

Von Thomas Niebuhr

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