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Saison bringt neuen Ansturm aufs Ostseecamp

GRAAL-MÜRITZ Saison bringt neuen Ansturm aufs Ostseecamp

Zeltplätze in Mecklenburg sind kein Notziel / In Graal-Müritz will Oliver Behrens weiter investieren / Strandkorbhalle wird Freizeitkomplex

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Oliver Behrens, Jessica Busat und Catherina Erhardt ( v. l.) haben an der Rezeption des Campingplatzes eine sehr erfolgreiche Saison erlebt.

Quelle: Michael Schißler

Graal-Müritz. Neun Prozent mehr Übernachtungen hat der Campingplatz und Ferienpark Rostocker Heide in dieser Saison gehabt. „Das ist mehr als überraschend“, sagt Campingplatz Chef Oliver Behrens. „Weil wir auch schon in den Jahren zuvor mehr als gut belegt waren.“ Den Zuwachs will Behrens nicht auf die unsicheren Lagen in verschiedenen traditionellen Urlaubsländern zurückführen, „denn Camping an der Ostsee ist kein Notziel“, sagt der Touristikunternehmer. In Mecklenburg-Vorpommern sei kontinuierlich in das Segment Camping investiert worden, „das hat die Attraktivität gesteigert.“ Als Grund für den Zuwachs sieht der Graal-Müritzer vor allem die breiteren Ferienkorridore. „Uns ist es auf jeden Fall gelungen, unsere Zielgruppe anzusprechen“, so Behrens, der vor allem jungen Familien und Jugendliche als Gäste gewinnen will. „In diesen Gruppen konnten wir die Buchungszahlen um zehn Prozent steigern.“

In der Gastronomie haben wir großen Personalmangel.“Oliver Behrens, Chef des Ostseecamps

Allerdings gab es auch Probleme, von denen die Gäste wenig bis nichts merkten. „Ich konnte nicht alles so anbieten, wie ich es gern gemacht hätte“, sagt Behrens. „Wir haben mittlerweile im gastronomischen Bereich einen großen Personalmangel.“ Darauf muss der Campingplatzchef jetzt mit Investitionen reagieren: „Wir werden im kommenden Jahr unsere Restaurantküche modernisieren, so dass wir mit weniger Personal auskommen.“ Der Schritt solle eine Rationalisierung bringen, „denn wir müssen ein Restaurant haben, weil die Gäste das erwarten.“ Behrens hat einen neuen Betreiber gefunden, räumt aber auch ein, „dass wir das Restaurant quersubventionieren müssen“.

Ein anderes Vorhaben ist die flächendeckende Versorgung des Campingplatzes mit W-Lan. „Auch das ist zu einem Entscheidungskriterium der Gäste geworden.“ Habe man sie früher damit locken können, müsse man heute diese Leistungen einfach haben“, sagt der Chef vom Ostseecamp. In dieser Frage arbeitet Behrens eng mit der Gemeinde zusammen. Gar selbst in die Tasche greift er, wenn es um die Buhnen in seinem Strandbereich geht. „Seit 1980 ist an ihnen nichts mehr gemacht worden“, sagt Behrens, „und der Sand wird immer weniger.“ Sein Betrieb sei aber gerade darauf angewiesen, Strand und Sand zu haben. An der Erneuerung der Buhnen will sich Behrens finanziell beteiligen. „Wir können hier nicht noch zehn Jahre warten“, sagt er.

Schnell soll dann der Umbau der alten Strandkorbhalle auf seinem Gelände gehen. „Notwendig ist, dass wir bei schlechtem Wetter den Gästen Freizeitmöglichkeiten unter Dächern anbieten“ – das ist das Ziel dieser Investition.

Michael Schißler

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