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Shoppen bis 22 Uhr mit Blick hinter die Kulissen

Stadtmitte Shoppen bis 22 Uhr mit Blick hinter die Kulissen

Beim „Late Night Shopping“ am 6. Mai kann in der Innenstadt über die normalen Öffnungszeiten hinaus gebummelt werden / Einige Häuser bieten exklusive Führungen

Stadtmitte. Noch kurz vor 20 Uhr in den Laden hetzen, um ein Party-Kleid zu kaufen oder das Geschenk für den Liebsten zu besorgen? Späteinkäufer können aufatmen. Am Freitag, dem 6. Mai, bleiben die Geschäfte in der Rostocker Innenstadt bis 22 Uhr geöffnet. Der Rostocker City-Kreis lädt erstmals zum „Late Night Shopping“.

 

OZ-Bild

Peter Magdanz, City-Manager, freut sich schon auf das neue Format „Late Night Shopping“ mit Blick hinter die Kulissen.

Quelle: Claudia Tupeit

Beim ausgiebigen Stadtbummel sollen aber nicht nur Blüschen anprobiert, Technik ausprobiert oder Spielsachen angefasst werden. Kunden können an diesem Abend einen Blick hinter die Kulissen von insgesamt sieben großen Unternehmen werfen. „Es wird jeweils um 20 und um 21 Uhr Führungen geben, die teilweise sogar der Chef persönlich übernimmt“, verrät City-Manager und Organisator des „Late Night Shopping“, Peter Magdanz. Die Mischung sei gelungen, findet er. Im Modehaus Peek und Cloppenburg stöbern Kunden so nicht nur zwischen Blazern und Röcken, sondern auch dort, wo die neue Ware für den Körper sortiert wird. Im Kröpeliner-Tor-Center (KTC) dürfen Interessierte ebenso hinter die Kulissen blicken wie bei Galeria Kaufhof. Auch das Schuhhaus Höppner lässt sich in die ansonsten für Kundschaft abgeschirmten Bereiche schauen.

Als Vertreter für Handwerksbetriebe öffnet Optiker Geue sein Heiligtum und zeigt, was ein Optiker mit Brillen macht und was sonst zu seinem Beruf gehört. Wer schon immer wissen wollte, wie sein Burger entsteht, kann sich bei der Fast-Food-Kette Mc Donald‘s hinterm Tresen umschauen. Und bei der OSTSEE-ZEITUNG erfahren Leser und solche, die es noch werden wollen, wie eine Zeitung entsteht und wo sie gedruckt wird.

Anders als beim Mitternachts-Shopping — wie der Name vermuten lässt, ging es dann immer bis 24 Uhr — schließen die Boutiquen, Kaufhäuser und Handwerksbetriebe beim „Late Night Shopping“ zwei Stunden früher. „Bis 22 Uhr waren die Straßen und Läden immer gut besucht, danach flachte es ab“, sagt Magdanz über die Erfahrung der vergangenen Jahre. Dass er sich mit den Mitmachern für den Freitag als langen Einkaufstag entschieden habe, hänge vor allem damit zusammen, dass es ein Brückentag ist.

„Vorher ist Herrentag, danach Wochenende, viele werden einen freien Tag haben und ausgiebig shoppen wollen.“ Außerdem sei der Freitag sowieso ein gefragter Tag, um Einkäufe in der Innenstadt zu erledigen.

Neben den größeren und bekannten Läden in der Kröpeliner Straße und in der Langen Straße sollen vor allem auch Geschäfte in den Nebengassen durch solche Aktionen gestärkt werden. Wer mehr Zeit habe, wage eben auch einen Abstecher zum Beispiel in die Pädagogienstraße oder die Eselföterstraße. Letztere beteilige sich seit jeher rege an solchen langen Verkaufsabenden. „Viele kleinere Geschäfte werden garantiert auch wieder ihre eigenen Besonderheiten für Stöberer parat halten“, sagt Magdanz. „Und nach solchen langen Öffnungszeiten hat sich bei vielen auch der Umsatz gesteigert“, so seine Erfahrung.

Shopping mit Mehrblick

Hinter die Kulissen können Interessierte beim „Late Night Shopping“ am 6. Mai blicken. Sieben Betriebe lassen Bummelnde dorthin, wo sonst nur Mitarbeiter oder Zulieferer hin dürfen.

Die sieben Häuser sind: Galeria Kaufhof, OSTSEE-ZEITUNG, das Kröpeliner-Tor-Center, Schuhhaus Höppner, Optiker Geue, Mc Donald‘s sowie Peek und Cloppenburg. Jeweils um 20 und um 21 Uhr beginnen dort die kostenlosen Führungen. Vorher anmelden muss man sich nicht. Einfach kurz vor Beginn im Laden einfinden und signalisieren, dass man an der Führung interessiert ist.

In den folgenden Tagen stellt die OZ die „Blickgewährer“ detaillierter vor.

Von Claudia Tupeit

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