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Stadt investiert 50 Millionen in Schulen, Sporthallen und Kitas

Stadtmitte Stadt investiert 50 Millionen in Schulen, Sporthallen und Kitas

Immobilienbetrieb KOE legt den Wirtschaftsplan für das nächste Jahr vor

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Wird umfassend saniert: die Laufhalle am Rostocker Leichtathletikstadion.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Stadtmitte. Die Schüler der Warnemünder Grundschule müssen in den nächsten drei Jahren mit Bauarbeiten leben. So wird das Gebäude in der Heinrich-Heine-Straße nicht nur komplett saniert, es gibt auch noch einen neuen Anbau dazu. Knapp sechs Millionen Euro investiert die Stadt in die Schule, die ersten beiden davon werden bereits im nächsten Jahr ausgegeben. Das geht aus dem Wirtschaftsplan 2018 hervor, den der Kommunale Eigenbetrieb Objektbewirtschaftung (KOE) als zentraler Immobiliendienstleister der Hansestadt Rostock jetzt vorlegte.

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Immobilienbetrieb KOE legt den Wirtschaftsplan für das nächste Jahr vor

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Sigrid Hecht leitet den Eigenbetrieb Objektbewirtschaftung (KOE). FOTO: JENS WAGNER

Insgesamt plant KOE-Leiterin Sigrid Hecht Investitionen von rund 51,5 Millionen Euro. „In unserem Wirtschaftsplan sind einerseits Projekte angeführt, die bereits 2017, teilweise sogar 2016, eine Rolle gespielt haben. Andererseits sind Maßnahmen geplant, die wir neu beginnen werden und auf die wir uns ganz besonders freuen“, sagt sie. Dazu zählen der Neubau des Sportplatzes sowie die umfangreiche Sanierung der Sporthallen in der Walter-Butzek-Straße.

Der Löwenanteil der Investitionen mit 27,7 Millionen Euro geht in den Bereich Schule und Sport, wobei zehn Millionen allein für vier Maßnahmen vorgesehen sind, darunter der Abschluss der Laufhallen-Sanierung. Neben den Arbeiten an der Heinrich-Heine-Schule beginnt die Erneuerung des Förderzentrums am Schäferteich in Toitenwinkel, die zwei Jahre dauern soll. Kosten: 5,4 Millionen Euro. Bereits in diesem Jahr startete für ebenfalls mehr als fünf Millionen Euro die Sanierung des Förderzentrums Maxim-Gorki-Straße, die im nächsten Jahr abgeschlossen wird. „Darüber hinaus werden wir für wichtige Projekte Planungen voranbringen, wie für Berufsschule Alexander Schmorell oder für das Käthe-Kollwitz-Gymnasium.“

Im nächsten Jahr geht der KOE den letzten Bauabschnitt zur Sanierung der Laufhalle an. Mit der Erneuerung des Daches und dem Ausbau der Halle werde die Sportfläche vergrößert, heißt es in der Planung. Mit der Überdachung des Innenhofs entstehen zusätzliche Räume für die Bundesstützpunkte Wasserspringen und Shorttrack. Die Baukosten von zwei Millionen Euro werden als Förderung durch das Land übernommen. Eine Million ist für die weitere Sanierung Neptun-Schwimmhalle eingeplant. „Nachdem unser Fördermittelantrag von 2017 nicht genehmigt wurde, haben wir nun berechtigte Hoffnung, die beantragten Bundesmittel zur Förderung des Spitzensportes bewilligt zu bekommen“, erklärt Sigrid Hecht. Die Sanierung von Sporthallen lässt sich der KOE im nächsten Jahr rund 4,8 Millionen Euro kosten. Bis 2021 sollen 16 Sporthallen in der Stadt erneuert sein.

Neben Schulen und Sportstätten gibt der KOE auch Geld für öffentliche Gebäude und Kindertagesstätten aus. Für die Kita-Sanierung stehen mehr als fünf Millionen Euro bereit. Ersatzbauten sind im Hansaviertel und in Warnemünde vorgesehen. Knapp zehn Millionen Euro plant der KOE im Bereich „Verwaltung“ ein. „Zu den Fortführungsprojekten mit überregionaler Strahlkraft gehört zweifelsohne das Schaudepot, in dem pünktlich zum Stadtjubiläum die bedeutsame Böhmersammlung präsentiert werden soll“, so Sigrid Hecht. Die ersten zwei von insgesamt vorgesehenen 58 Millionen Euro fließen 2018 in die Sanierung der Feuerwache in der Südstadt. „Die Realisierung unserer Bauvorhaben ist abhängig von der Genehmigung durch die Bürgerschaft am 6. Dezember sowie die Rechtsaufsichtsbehörde“, sagt Sigrid Hecht. Im Wirtschaftsplan 2018 kommt der Neubau des Theaters am Bussebart übrigens nicht vor.

Dienstleister für die Hansestadt

388 Objekte im ganzen Stadtgebiet bewirtschaftet der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE) als zentraler Immobiliendienstleister der Hansestadt Rostock. Insgesamt betreut der KOE nach eigenen Angaben 899 Mietverträge. Im Bereich der Gebäudewirtschaft gibt es mit Firmen rund 1600 Dienstleistungs- und 1100 Wartungsverträge. Es werden von den Nutzern Betriebskosten in Höhe von etwa 17,3 Millionen Euro abgerechnet. Für das Jahr 2018 ist ein Umsatzerlös von etwa 45 Millionen Euro einkalkuliert.

Thomas Niebuhr

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