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Stadthafen versandet: Hanse Sail funkt SOS

Rostock Stadthafen versandet: Hanse Sail funkt SOS

In den Hafen im Rostocker Zentrum dürfen nur noch Schiffe mit maximal fünf Metern Tiefgang einlaufen. Das trifft vor allem die Hanse Sail hart. Der Bund will bisher nicht ausbaggern.

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Hafen (fast) ohne Schiffe: Im Herzen Rostocks können keine Schiffe mehr mit mehr als fünf Metern Tiefgang festmachen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Schuld an den Sandbänken in der Warnow in Rostock sind nach Angaben des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes in Stralsund Sedimente, die aus der Warnow in den Hafen gespült werden. Ein Ausbaggern des Stadthafens kommt für den Bund derzeit aber nicht in Frage, heißt es aus dem Amt: Das lohne sich nicht, sei wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen, so Vize-Amtsleiter Wolf Laule. Die Maßnahme würde mehr als eine Million Euro kosten.

Stadt und Hanse-Sail-Büro machen aber Druck: „Noch vor zehn, 15 Jahren lagen auch die Großsegler ,Sedov’ und ,Mir’ im Stadthafen. Die müssen schon seit Jahren nach Warnemünde ausweichen“, so Sail-Chef Holger Bellgardt. Er fordert vom Bund, dass er endlich den Stadthafen ausbaggert: „Wenn das nicht passiert, bekommen wir zunehmend Probleme, die Sail so wie gewohnt auszurichten. Und dann verlieren wir auch an Attraktivität. Das kann niemand wollen.“ Schließlich sei das Volksfest ein Aushängeschild – nicht nur für die Hansestadt, sondern für das ganze Bundesland. „Der Bund hat den Stadthafen jahrelang vernachlässigt“, schimpft auch Rostocks Hafen-Kapitän Gisbert Ruhnke.

Von Andreas Meyer

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