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Stadtwerke investieren 40 Millionen in saubere Fernwärme

Rostock Stadtwerke investieren 40 Millionen in saubere Fernwärme

Die Rostocker Stadtwerke AG hat am Donnerstag drei neue Turbinen für ihr Kraftwerk in Marienehe in Betrieb genommen. Die Anlagen brauchen für die Strom- und Wärmeerzeugung weniger Gas als ihre Vorgänger. Und das ist nur eines von mehreren neuen Projekten.

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Teurer Koloss: Die Stadtwerke-Vorstände Ute Römer und Oliver Brünnich (re.) sowie Kraftwerksleiter Ralf Görs präsentierten Energieminister Christian Pegel (SPD, links) einer der drei, insgesamt 40 Millionen Euro teuren Turbinen.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Die Fernwärme in der Hansestadt wird umweltfreundlicher: Die Stadtwerke Rostock haben am Donnerstag offiziell drei neue Turbinen für ihre Kraftwerk in Marienehe in Betrieb genommen. Bei gleicher Leistung brauchen die neuen Anlagen deutlich weniger Gas, um Strom und Wärme zu erzeugen. Der Ausstoß des klima- und gesundheitsschädlichen Kohlenstoffdioxid soll um 90 Prozent sinken. Die neuen Turbinen wurden von Siemens geliefert und haben insgesamt 40 Millionen Euro gekostet. Hergestellt wurden die jeweils 13,5 Tonnen schweren Maßanfertigungen im schwedischen Finspång.

Die Modernisierung des Kraftwerks ist Baustein eines riesigen Investionsvorhabens des städtischen Energieversorgers: „Wir wollen Vorreiter in Sache saubere Energie werden“, so Vorstandschef Oliver Brünnich. So prüfen die Stadtwerke den Bau eigener Windparks und eines riesigen, 60 Meter hohen Wärmespeichers in Marienehe.

Andreas Meyer

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