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Technische Probleme? Neue Scandlines-Fähre weiter im Hafen

Rostock Technische Probleme? Neue Scandlines-Fähre weiter im Hafen

Die Inbetriebnahme der Hybridfähre „Berlin“ zwischen Rostock und Gedser verzögert sich. Reederei kündigt an: Es dauert nicht mehr lange.

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Die neue Scandlines-Fähre „Berlin“. Sie sollte schon längst zwischen Rostock und dem dänischen Gedser pendeln.

Quelle: Scandlines

Rostock. Vor genau 17 Tagen ist die neue Scandlines-Fähre „Berlin“ in Rostock getauft worden. Seither liegt das 169 Meter lange Schiff im Überseehafen – anstatt wie geplant sofort in den Pendelverkehr mit dem dänischen Gedser einzusteigen.

Der Hamburger Schifffahrtsexperte Stefan Krüger findet es ungewöhnlich, dass die Fähre nicht ablegt. Hauptgründe, dass neue Schiffe im Hafen bleiben, seien technische Probleme und Schwierigkeiten mit der endgültigen Zulassung. Die Reederei Scandlines, die die Inbetriebnahme der Hybridfähre bereits mehrfach wegen technischer Schwierigkeiten verschieben musste, weist das zurück und verbreitet Optimismus: „Einen genauen Termin gibt es noch nicht, aber es dauert nicht mehr lange“, sagt Pressesprecherin Anette Ustrup-Svendsen. Es würden lediglich Zertifikate fehlen.

Wie Ralf Sören Marquardt, Geschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik, berichtet, sei die notwendige Zertifizierung „mühsam, aber nicht wirklich schwierig, sofern das Schiff so designt, gefertigt und ausgestattet wurde, dass alle relevanten Anforderungen erfüllt werden“. Und Schifffahrtsexperte Stefan Krüger ergänzt, dass es üblich sei vorläufige, befristete Zertifikate für die Betriebssysteme auszustellen, um Verzögerungen zu begrenzen und Zeit für noch fehlende Nachweise und Besichtigungen zu schaffen. So könnten die Schiffe dann wie geplant den Betrieb aufnehmen. Im Fahrbetrieb könnten dann echte Schiffsdaten gesammelt und die später nachgereicht werden.

Nach OZ-Informationen soll es in den vergangenen Wochen an Bord der „Berlin“ Probleme gegeben haben, die technischen Systeme der unterschiedlichen Zulieferer zu verbinden und aufeinander abzustimmen. Es soll immer wieder zu Fehlermeldungen gekommen sein. Ob die „Berlin“ tatsächlich deshalb noch nicht fährt, kommentiert Scandlines nicht.

Schroeder, Kerstin

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Rostock
Wartet im Rostocker Überseehafen auf die Inbetriebnahme: die neue Scandlines-Hybridfähre „Berlin“.

Die Inbetriebnahme der Hybridfähre „Berlin“ zwischen Rostock und Gedser verzögert sich / Reederei kündigt an: Es dauert nicht mehr lange

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