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Türkei-Urlaub: Stornierungen nur in wenigen Fällen möglich

Rostock Türkei-Urlaub: Stornierungen nur in wenigen Fällen möglich

Manche Reiseanbieter lassen Rücktritte von Reisen noch zu. Die Badeorte am Mittelmeer gelten als sicher.

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Ein Blick auf den Hafen des türkischen Badeortes Antalya. Die Altstadt mit ihren schmalen Gassen ist unbedingt sehenswert. Zudem lockt ein Bad im Meer.

Quelle: Archiv

Rostock. Die Türkei ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Auch in diesem Sommer wollen wieder Zehntausende ihren Urlaub in dem Land verbringen. Nach dem gescheiterten Putschversuch sowie dem am 20. Juli ausgerufenen Ausnahmezustand sind viele Urlauber verunsichert.

Das Auswärtige Amt hebt auf der Internetseite (www.auswaertiges-amt.de) hervor, dass „landesweit weiter mit politischen Spannungen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen“ ist. Jedoch: „Aus anderen Teilen des Landes, insbesondere von der Mittelmeerküste, wurden keine besonderen Ereignisse gemeldet.“ Daran schließt sich ein eindeutiger Hinweis an: „Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in die Städte Diyarbakir, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Mardin, Sirnak und Hakkâri wird dringend abgeraten.“

Verbraucherschützer wie Matthias Wins, Jurist bei der Verbraucherzentrale MV, sehen Urlauber nur bei Formulierungen wie „wird dringend abgeraten“ auf der sicheren Seite. „In diesen Fällen ist der Antritt einer Reise unzumutbar für die Urlauber“, erklärt Wins. Der Ausnahmezustand in der Türkei berechtigt Reisende jedoch nicht grundsätzlich dazu, kostenlos von gebuchten Reisen in das Land zurückzutreten. Das gelte vor allem für Reisen in türkische Badeorte wie Antalya.

Noch bis morgen können Kunden von Alltours oder Bye Bye Reisen sich entscheiden, ob sie ihre gebuchte Reise antreten wollen. Und bei Städtereisen nach Istanbul und Ankara endet bei den meisten Veranstaltern die Frist für Umbuchungen oder Stornierungen erst am 31. Juli.

Bernhard Schmidtbauer

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