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Wasser-Busse sollen auf Warnow pendeln

Rostock Wasser-Busse sollen auf Warnow pendeln

Rostocker Schiffsdesigner haben Pläne für einen Nahverkehr auf dem Fluss vorgelegt: Schon in einigen Jahren sollen hochmoderne E-Fähren 20 Haltestellen in der Hansestadt, aber auch in Papendorf und Schwaan ansteuern.

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Die E-Fähren für Rostock sollen Platz für bis zu 30 Fahrgäste, aber auch für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen bieten.

Quelle: Neptun Ship Design

Rostock. Geht es nach den Ingenieuren der Rostocker Firma Neptun Ship Design, dann liegt die Zukunft des Nahverkehrs in der Hansestadt auf dem Wasser: Das Unternehmen hat am Donnerstag sein Konzept „Neptun Hopper“ vorgestellt - einen Plan für Wasser-Busse auf der Warnow.

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Rostocker Schiffsdesigner haben Pläne für einen Nahverkehr auf dem Fluss vorgelegt: Schon in einigen Jahren sollen hochmoderne E-Fähren 20 Haltestellen in der Hansestadt, aber auch in Papendorf und Schwaan ansteuern.

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„Wir wollen die Menschen in Rostock verbinden – über das Wasser“, sagt Harald Arndt. Er ist Entwicklungschef bei Neptun Ship Design und verantwortlich für Verkehrskonzept. Die Schiffe, die bis zu 28 Personen Platz bieten, sollen mit Solar-Anlagen und Akkus ausgestattet sein. Und auch die Haltestellen selbst sollen helfen, Energie zu sparen: „Die Schiffe gleiten in die Anleger hinein, werden dabei sanft abgebremst.“ Die Energie, die dabei auf den Anleger wirkt, wird mit modernster Technik aufgefangen und gespeichert. „Und beim Ablegen wird diese Energie wieder genutzt, um das Schiff sanft anzuschubsen und wieder in Fahrt zu bringen“, erklärt Arndt.

„Wir wollen mit dem Konzept gerne in den Mobilitätsplan der Stadt aufgenommen werden“, so Arndt. „Denn die Schiffe könnte einen Beitrag leisten, den Verkehr auf den Straßen zu reduzieren.“ Außerdem: Der „Neptun Hopper“ könnte Aushängeschild für Hochtechnologie „made in MV“ werden und helfen, neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen. „Und natürlich wäre er auch eine Attraktion für Touristen.“

Andreas Meyer

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