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Wasser-Preise sinken bereits 2017

Rostock Wasser-Preise sinken bereits 2017

Die Rostocker müssen für Wasser schon jetzt weniger zahlen: Die Gebühren für Abwasser sinken um 14 Prozent - und zwar rückwirkend ab 1. Januar 2017. Aber: Die Gewerkschaft IG BCE streitet mit dem künftigem Versorger um Übernahme von 320 Mitarbeitern.

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Ab sofort fließt weniger Geld durch die Rostocker Abflüsse: Die Gebühren für das Abwasser sollen rückwirkend sinken (Symbolbild).

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Gute Nachrichten für rund 260 000 Wasserkunden in Rostock und 29 Nachbargemeinden: Sie werden schon in diesem Jahr spürbar weniger Geld für Wasser ausgeben müssen. Der Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) will die Gebühren für das Schmutzwasser rückwirkend zum 1. Januar um 14 Prozent senken. „Wir setzen Rücklagen in Millionen-Höhe ein, um die Kunden zu entlasten“, sagt WWAV-Chefin Katja Gödke. Betriebsprüfer hatten das seit Jahren gefordert. Eine vierköpfige Familie soll bis zu 35 Euro pro Jahr sparen.

Unterdessen droht Ärger um die für 2018 geplante Re-Kommunalisierung: Die städtische Tochterfirma Nordwasser – sie soll das Wassergeschäft übernehmen – streitet mit der Gewerkschaft IG BCE um die Zukunft von 320 Mitarbeitern des bisherigen Versorgers Eurawasser.

Gewerkschaftssekretär Swen Ohlert warnt seine Mitglieder vor einem Wechsel zu Nordwasser. Das neue Versorger-Konstrukt sei „rechtlich unsicher“. „Ohne belastbare Zahlen und Fakten können wir nicht verhandeln. Stand jetzt können wir keinem Eurawasser-Mitarbeiter raten, zu Nordwasser zu wechseln.“

Nordwasser-Chef Jochen Bruhn widerspricht - und macht die Gewerkschaft für den Personal-Streit verantwortlich: „Wir haben den Eindruck, dass sich die Gewerkschaft und der Eurawasser-Betriebsrat mehr für die Interessen des privaten Unternehmens und weniger für die betroffenen Mitarbeiter einsetzen. Es herrscht große Unruhe.“

Andreas Meyer

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