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Wasser-Streit: Vergabeverfahren war rechtens

Stadtmitte Wasser-Streit: Vergabeverfahren war rechtens

Im Rechtsstreit um die künftige Wasserversorgung in der Hansestadt steht es seit gestern 1-0 für die Stadt und den Warnow Wasser- und Abwasserverband (WWAV): Die ...

Stadtmitte. Im Rechtsstreit um die künftige Wasserversorgung in der Hansestadt steht es seit gestern 1-0 für die Stadt und den Warnow Wasser- und Abwasserverband (WWAV): Die Vergabekammer des Schweriner Wirtschaftsministeriums hat am Nachmittag eine Beschwerde des bisherigen Versorgers Eurawasser gegen den Rostocker Wasser-Deal zurückgewiesen.

 

OZ-Bild

WWAV-Chefin Katja Gödke

Hintergrund: Ab 2018 soll das stadteigene Unternehmen Nordwasser für Trink- und Abwasser in der Hansestadt und 29 Umlandgemeinden zuständig sein und den bisherigen privaten Versorger aus der Remondis-Gruppe ablösen. Die Politik verspricht sich von der „kommunalen Lösung“ sinkende Gebühren – um bis zu zehn Prozent. Doch Eurawasser hatte gegen den Deal Beschwerde eingelegt. Der WWAV hätte die Versorgung ab 2018 europaweit ausschreiben müssen statt den Auftrag „einfach so“ an Nordwasser zu vergeben. Doch das sehen die Fachleute im Ministerium anders: „Die Vergabekammer hat nach mündlicher Verhandlung und gründlicher Prüfung der umfangreichen Schriftsätze aller Verfahrensbeteiligten festgestellt, dass der Antrag von Eurawasser unbegründet ist. Der Vertrag zwischen WWAV und Nordwasser durfte direkt geschlossen werden“, so Ministeriumssprecher Gunnar Bauer.

Beim WWAV herrschte gestern Jubel-Stimmung: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung, sie bestätigt das Werk von zwei Jahren Arbeit“, so Verbandschefin Katja Gödke. Eurawasser hat nun zwei Wochen Zeit, gegen die Entscheidung Beschwerde vor dem Oberlandesgericht einzureichen. „Die Ausführungen der Schweriner Vergabekammer liegen uns vor. Wir werden diese zunächst prüfen und bewerten“, so Eurawasser-Sprecherin Gabi Kniffka.

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