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Werften investieren 185 Millionen Euro in MV

Rostock/Wismar Werften investieren 185 Millionen Euro in MV

Der Genting-Konzern und die Papenburger Meyer-Gruppe planen neue Hallen in Rostock-Warnemünde und Wismar.

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Der Werftstandort Warnemünde soll ausgebaut werden.

Quelle: Aufwind-Luftbilder

Rostock/Wismar. Die Werften in Rostock und Wismar sollen in den kommenden Jahren für mehr als 185 Millionen Euro aufgerüstet werden. Sowohl die Neptun-Werft – sie gehört zur Papenburger Meyer- Gruppe – als auch die MV-Werften des Genting-Konzerns planen den Bau neuer, riesiger Produktionshallen.

Gentings Anlage in Rostock-Warnemünde – sie wird bis 180 Meter lang und 25 Meter hoch – ist offenbar für den Bau von Teilen für große Hochsee-Kreuzliner gedacht. In ihr sollen unter anderem riesige Laser-Schweißanlagen entstehen.

Auch in Wismar will das Unternehmen weiter investieren. Die Rede ist ebenfalls von 75 Millionen Euro Volumen.

Meyer hat für seine neue Halle an der Warnow, die 50 Meter hoch werden soll, bereits den Bauantrag gestellt. 35 Millionen Euro soll der Bau für die Neptun-Werft kosten. 

Genting stellt Pläne für Rostocker Standort vor

Einen Tag vor dem Besuch des malaysischen Premierministers Najib Razak in Mecklenburg-Vorpommern informieren die Eigner des Schiffbauverbundes MV Werften am Dienstag über die Vorhaben am Standort Rostock. Dort sollen künftig mittlere Kreuzfahrtschiffe für den asiatischen Markt hergestellt und Teile für die geplanten Ozeanriesen gefertigt werden.

Rostock ist nach Stralsund die zweite Station für eine solche Strategie-Präsentation. In Kürze soll auch am dritten Standort, Wismar, über das Bau- und Investitionsprogramm informiert werden, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

Die Schiffbaubetriebe der früheren Nordic-Yard-Gruppe waren im April von der malaysische Genting-Gruppe gekauft worden. Derzeit zählen die drei Werften rund 1500 Beschäftigte.

Eigner setzt auf riesige Kreuzfahrtschiffe für Flüsse und Weltmeere

Die neuen Besitzer wollen in Mecklenburg-Vorpommern Kreuzfahrtschiffe für den Einsatz auf Flüssen und den Weltmeeren bauen lassen. Dazu waren im Mai Verträge mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro unterzeichnet worden.

Mitte August begann in Wismar der Bau von zwei luxuriösen Flusskreuzfahrtschiffen für die Genting-Gruppe. Der Bau großer Oceanliner soll Ende 2017 beginnen.

dpa/OZ

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