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Wiro steigert Gewinn auf mehr als 28 Millionen Euro

Rostock Wiro steigert Gewinn auf mehr als 28 Millionen Euro

Das größte Wohnungsunternehmen des Landes hat 2016 einen Rekordgewinn eingefahren. In den kommenden Jahren sollen mehrere hundert Wohnungen neu entstehen. Auch die Stadtkasse hat etwas von dem guten Ergebnis.

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Neue Wohnhäuser werden in Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) vom Rostocker Wohnungsunternehmen Wiro gebaut.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Rostock. Mit einem Bilanzgewinn von 28,66 Millionen Euro hat das kommunale Wohnungsunternehmen Wiro 2016 nach eigenen Angaben das beste Ergebnis seiner Geschichte verzeichnet. Der Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahr (21,8 Millionen Euro) um fast sieben Millionen Euro gesteigert worden, erklärte das Unternehmen bei der Vorstellung seines Geschäftsberichts am Freitag in Rostock.

 

Wie im Vorjahr flössen 14 Millionen Euro davon in den städtischen Haushalt. Die Summe, die das Unternehmen an die Stadt abführe, werde jährlich neu vereinbart und sei nicht fest an den Gewinn gekoppelt, erklärte ein Wiro-Sprecher. Insgesamt habe die Wiro 2016 fast 57 Millionen Euro in Mietwohnungen investiert, davon gut 39 Millionen in bestehende. Mit gut 35 200 Wohnungen im Besitz bleibe sie eine der größten Vermietungsfirmen in Norddeutschland.

Die durchschnittlichen Nettokaltmieten seien „behutsam“ erhöht worden, erklärte Geschäftsführer Ralf Zimlich - von 5,75 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2015 auf 5,84 Euro in 2016. Die Mietsteigerung liege bei 1,5 Prozent und damit unter der Einkommensentwicklung. Der ohnehin geringe Leerstand sei weiter gesunken, auf 1,13 Prozent am Stichtag 31. Dezember 2016.

Derzeit seien im Stadthafen und in Warnemünde insgesamt 263 neue Wohnungen in Bau. Hinzu kämen Umbauten, etwa die Nachrüstung von Aufzügen oder zur Nutzung von Erdwärme. Insgesamt habe die Wiro die Kapazität, jährlich 250 bis 300 Wohnungen neu zu bauen, sagte Zimlich. Am Werftdreieck sollen in den nächsten Jahren insgesamt 750 neue Wohnungen entstehen. In einem Baugebiet im Süden der Stadt sei zudem Platz für 250 Baugrundstücke. Über den Planungsstand soll den Angaben zufolge am 22. Juni informiert werden.

OZ

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