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Wochenmarkt soll appetitlicher werden

Stadtmitte Wochenmarkt soll appetitlicher werden

Passanten finden Stände auf dem Neuen Markt nicht einladend / Regionale Produkte liegen im Trend

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Einmal außen herum bitte — der Obst- und Gemüsestand von Mehmet Ispier sieht von der Straßenbahn kommend, nicht sehr einladend aus.

Stadtmitte. Obst und Gemüse, Blumen, Kleidung und Spezialitäten aus Eigenproduktion: Täglich bieten auf dem Neuen Markt Händler ihre Waren an. Die Nachfrage nach regionalen und handgemachten Produkten sei in den letzten Jahren gestiegen, erzählt Inga Knospe, Chefin des Großmarktes. Gerade auf dem Neuen Markt lässt jedoch die Optik aus Sicht einiger Passanten zu wünschen übrig. Erlebnismärkte und Veranstaltungen sollen 2016 für frischen Wind sorgen.

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Passanten finden Stände auf dem Neuen Markt nicht einladend / Regionale Produkte liegen im Trend

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„Wenn man mit der Straßenbahn vorbeifährt, dann fallen die weniger schönen Rückseiten der Buden auf“, meldet sich eine Leserin über den neuen OZ-Buschfunk. Diesem Problem habe sich der Großmarkt bereits gewidmet, erzählt Inga Knospe. „Wir haben ausprobiert, die Stände zu drehen.“ Das Problem sei jedoch die Lautstärke auf dem Neuen Markt. Durch den Straßenbahnverkehr seien Kundengespräche kaum möglich. „Nach einer Woche haben die Händler und Besucher gesagt, sie bekommen einen Hörschaden“, berichtet Knospe. Gerade beim Bio-Segment, das üblicherweise dort im äußeren Marktbereich stehe, seien Gespräche mit den Kunden sehr wichtig.

„Ein weiteres Problem ist im Sommer die Sonne. Wir versuchen, die Händler mit frischer Ware so zu stellen, dass sie die Sonne im Rücken haben. Sonst ist die Ware ganz schnell nicht mehr frisch“, erklärt Inga Knospe. Immerhin von der Kröpeliner Straße aus kommend, habe sich der Blick auf den Wochenmarkt geöffnet. „Wir haben dort den Obststand versetzt, so dass wir eine Fläche für Sonderveranstaltungen haben“, so Knospe.

Zufrieden sind die Passanten mit dem Bild des Wochenmarktes aber noch nicht. „Es ist schon eine Menge Ware da, aber für mich sieht es ein bisschen schmuddelig aus. Die Planen der Stände sind nicht sehr appetitlich“, sagt Lore Bauer (85). Ein bisschen mehr Farbe würde sich Lisa Schulz wünschen. „Es ist schon ziemlich eintönig.“

Der Großmarkt arbeite permanent daran, das Marktbild zu verbessern, erwidert Inga Knospe. „Wir hoffen auf den Sommer. Da lässt es sich etwas schöner gestalten.“ Dann würden auch wieder mehr Menschen zum Freiluftverkauf kommen. „Tendenziell haben wir eine gestiegene Nachfrage, gerade bei regionalen Produkten.“ Vor allem junge Familien würden diese Art des Einkaufens neu entdecken. Das kann auch Gudrun Möller bestätigen. „Ich bin seit 19 Jahren auf dem Markt. Wir haben eine eigene Gärtnerei und stellen alles selber her“, erzählt die Verkäuferin von Gartenpflanzen wie Kräutern und Blumen.

Neben den Stammkunden würden vor allem junge Menschen kommen. „Wir versuchen, auch den Markt erlebbar zu machen“, fasst Inga Knospe die Bemühungen des Großmarktes zusammen. Neben neuen Händlern beinhalte das Erlebnismärkte, wie den italienischen Markt oder ein „Street food“-Festival mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, das Ende Mai stattfindet.

Sechs Tage pro Woche

12 Wochenmärkte gibt es im Rostocker Stadtgebiet. Zwei in Warnemünde, drei in der KTV und jeweils einen in der Stadtmitte, in Toitenwinkel, Dierkow, Gehlsdorf, Reutershagen, Lichtenhagen und Lütten Klein.

6 Tage in der Woche verkaufen die Händler auf dem Neuen Markt ihre Waren. Montag bis Freitag ist der Wochenmarkt von 9 bis 17 Uhr und am Sonnabend von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

2016 bieten von März bis September an jedem Sonnabend auch einige Selbsterzeuger ihre Waren auf dem Neuen Markt an. Außerdem gibt es im Juni und September einen Italienischen Markt.

Von Nele Reiber

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