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Zu viele Autos: Neue Straßen sollen Werftdreieck entlasten

Rostock Zu viele Autos: Neue Straßen sollen Werftdreieck entlasten

Planer stellen Details zu Lösungskonzept für Rostocker KTV vor. Kreisverkehre spielen hier keine Rolle.

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Die Kreuzung Lübecker Straße/Maßmannstraße ist laut eines Gutachtens bald überlastet. Sie soll daher aufgelöst und der Bereich vor dem Neptun- Center in eine Fußgängerzone umgewandelt werden.

Quelle: Arscholl, Ove

Rostock. Verkehrsplaner haben ein Lösungskonzept für das Straßennetz am Rostocker Werftdreieck erarbeitet: Die Max-Eyth-Straße und die Verlängerung der Maßmannstraße zum Neptun-Center sollen demnach wegfallen. Dafür entsteht im Zuge der Wohnbebauung am Werftdreieck eine neue vier- bis fünfspurige Durchfahrtsstraße, die Werftstraße und Lübecker Straße miteinander verbindet.

Gleichzeitig wird die Werftstraße ausgebaut; geplant sind Abbiegespuren, durchgängige Fußgänger- und Radwege. Zwei Stichstraßen sollen zudem ins neue Wohngebiet führen. An allen Kreuzungen regeln Ampeln den Verkehr. „Unser Ziel ist ein unkomplizierter Verkehrsablauf“, sagt Verkehrsingenieur Kristian Bock.

Hintergrund: Weil Rostock wächst, wird das Verkehrsnetz am Rostocker Werftdreieck spätestens im Jahr 2030 zusammenbrechen. Das ist das Ergebnis eines Verkehrsgutachtens. Vor allem die Lübecker Straße mit den Knotenpunkten Holbeinplatz, Max-Eyth-Straße und Maßmannstraße habe schon heute die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht, heißt es.

André Wornowski

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