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Wissenschaftler wollen Reststoffe in Landwirtschaft nutzen

Hansaviertel/Südstadt Wissenschaftler wollen Reststoffe in Landwirtschaft nutzen

Die Lufa Rostock richtet in diesem Jahr einen Kongress für 300 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und Luxemburg aus

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In der Lufa in Rostock forschen Wissenschaftler für die Landwirtschaft. Sie untersuchen unter anderem Futtermittel.

Quelle: Lufa Rostock

Hansaviertel/Südstadt. Rostock ist für diese Woche Mittelpunkt der Agrarforschung. Aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern sind Wissenschaftler der Landwirtschaftlichen Untersuchungsanstalten (Lufa) in die Hansestadt gekommen, um über Möglichkeiten zu diskutieren, wie Reststoffe in der Landwirtschaft genutzt werden können. Das kann zum Beispiel Magnesium sein, das sich in genutzten Böden finden lässt. Schwerpunkte des Kongresses sind Organische Düngung, Humusaufbau, Ökobilanzierung sowie Stoffströme und Verwertungspotenziale in der tierischen und pflanzlichen Produktion. Organisiert wird der Kongress vom deutschen Lufa-Verband (VDLUFA).

„In allen 16 Bundesländern gibt es landwirtschaftliche Untersuchungseinrichtungen“, sagt Berthold Majerus, Geschäftsführer der Lufa in Rostock. Er freue sich besonders darüber, dass der Kongress in diesem Jahr in die Hansestadt gekommen sei – und das im Jubiläumsjahr. Kürzlich feierte die Lufa mit der LMS Agrarberatung 140-jähriges Bestehen. Zu dem Kongress kommen auch Teilnehmer aus Luxemburg und Österreich in die Hörsäle der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik. Dort gibt es größere Hörsäle für die 300 gemeldeten Agrar-Experten.

„Der Verband legt Wert auf Kreislaufwirtschaft.“, so Majerus. Das sei ein Grund, warum er sich dem Thema Reststoffe widme. „Das ist ein wichtiges Thema für die Landwirtschaft.“

Einen „glücklichen Zufall“ nennt Berthold Majerus, dass parallel der Kongress „Phosphor 2020 – Herausforderungen für Synthese, Landwirtschaft und Ökosysteme“ stattfindet. Er gehört nicht zum Lufa-Kongress. Es werde mit der zweiten Veranstaltung aber das Angebot dahin gehend erweitert, dass die Wissenschaftler zwischen den jeweiligen Programmpunkten wechseln könnten.

Seit 1888 gibt es den Verband, dem die Landesanstalten angeschlossen sind. Deren Hauptaufgabengebiete sind die angewandte Forschung auf dem Gebiet der Landwirtschaft, die Untersuchung von Boden, Dünge- und Futtermittel sowie die Beratung von Betrieben und Information über landwirtschaftliche Themen.

„Wir sind stolz darauf, dass uns der Verband in diesem Jahr den Zuschlag gegeben hat“, sagt Majerus. Rostock bekomme erneut bundesweite Anerkennung als Wissenschaftsstandort und zusätzlich profitiere der Tourismus von den Übernachtungen der Kongressteilnehmer in den Hotels.

phs

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