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Yachtclub baut neue Halle für Optis und Laser

Gehlsdorf Yachtclub baut neue Halle für Optis und Laser

Nachwuchs profitiert / Bildungsministerium fördert Vorhaben des Segelvereins

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Ministerin Birgit Hesse überreicht Serge von Weber den Förderbescheid für die neue Bootshalle.

Quelle: Foto: Thomas Niebuhr

Gehlsdorf. Eine nagelneue Bootshalle vor allem für den Nachwuchs baut sich der Rostocker Yachtclub (ROYC) am Gehlsdorfer Warnowufer. Komplett fertig soll der Bau dann im kommenden Jahr sein. Gestern nahm der ROYC auf dem Weg dahin eine wichtigen Hürde. Aus Schwerin gab es Geld, und das brachte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse (SPD) persönlich vorbei.

Etwa 297000 Euro kommen aus der Sportförderung, ist der roten Mappe zu entnehmen, die die Ministerin unter den Augen von Stadtsportbundpräsident Herbert Pankau und dem Vize-Chef des Landesseglerverbands Jörn Etzold an den Club überreichte. Etwa die gleiche Summe steuert der ROYC noch einmal selbst zur neuen Bootshalle bei, erklärt der Vereinsvorsitzende Serge von Weber.

„Respekt“, sagt Birgit Hesse, „das ist für einen Verein viel Geld“. Sie freue sich immer, wenn die Jugendarbeit vom Sport profitiert. Das sei in diesem Fall auch dringend notwendig, stellt die Sportministerin beim Blick auf die alte und heruntergekommene Baracke neben dem schmucken Clubhaus fest.

„Wir machen auch etwas für die Stadt. Es ist positiv für das Bild des Gehlsdorfer Ufers, wenn der Schandfleck verschwindet“, berichtet Vereinschef von Weber. Die Meinungen im Club gingen auseinander, ob der Bau von 1954 oder aus dem Jahr 1960 stammt. In jedem Fall war das Gebäude den 265 Vereinsmitgliedern, darunter 47 Kinder und Jugendliche, schon lange ein Dorn im Auge. Seit 2012 beschäftigt sich der Rostocker Yachtclub mit dem Thema, das Problem war bisher immer das fehlende Geld. Groß war die Freude deshalb im Verein, als es im November 2016 auf dem Landessporttag den Zuschlag für die Förderung gab.

Rund 930 Quadratmeter stehen im Neubau auf zwei Etagen zukünftig zur Verfügung, erläutert Serge von Weber. Die obere dient als Winterlager für die Jollen des Nachwuchses, wie die Optimisten, die Laser oder die 420er. Der untere Bereich werde in der Saison für den Sommerbetrieb genutzt, beispielsweise für die Schlauchboote. In den Wintermonaten bekommen die Fahrtensegler dann Platz für ihre Boote. Das trage, genau wie die Vermietung von Liegeplätzen auf dem Vereinsgelände am Warnowufer, zur Finanzierung solcher Vorhaben wie der Bootshalle und der Jugendarbeit bei, rechnet der Vereinschef vor. „Das ist seit 1990 unser größtes Bauvorhaben“, so Serge von Weber.

Die alte Baracke wurde bereits geräumt, gegenwärtig sind die Abrissarbeiten der alten Halle ausgeschrieben, erläutert Karsten Barg, Technik-Vorstand des Rostocker Yachtclubs. Er hofft, dass im Oktober die Bodenplatte für den Neubau fertig ist. „Die brauchen wir als Stellfläche für die Boote“, sagt Barg. Im kommenden Jahr steht dann die fertige Halle am Gehlsdorfer Ufer, nicht nur um die Boote für den Nachwuchs unterzubringen, sondern auch für das Trockentraining an Land.

Gegründet 1905

Kapitäne und Kaufleute der Stadt gründeten am 19. April 1905 einen neuen Segelverein an der Warnow und nannten ihn Rostocker Yachtclub. Die ersten Liegeplätze für die ersten drei Boote befanden sich im Christinenhafen. Im Jahr 1919 begann die Erschließung des neuen Geländes am Gehlsdorfer Ufer. In den vergangenen Jahren konnte der Rostocker Yachtclub auf eine stetig

steigende Mitgliederzahl verweisen. Aktuell sind es 256 Mitglieder,

darunter 47 Kinder und Jugendliche.

Thomas Niebuhr

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