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Zoo trauert um Eisbärin Vilma

Rostock/Aalborg Zoo trauert um Eisbärin Vilma

Das 13 Jahre alte Tier starb knapp zwei Wochen nach dem Umzug von Rostock ins dänische Aalborg.

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Die 13-jährige Eisbärin Vilma vor zwei Wochen bei der Verabschiedung im Rostocker Zoo.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock/Aalborg. Trauer im Rostocker Zoo: Eisbärin Vilma, die vor 14 Tagen vorübergehend in den Zoo im dänischen Aalborg umgezogen war, ist tot. Tierpfleger hatten das 13 Jahre alte Tier am Donnerstagnachmittag leblos auf der Anlage gefunden. Die Todesursache ist noch unklar, eine Untersuchung soll jetzt Aufklärung bringen. Das teilte der Rostocker Zoo auf seiner Facebook-Seite mit. „Wir haben großes Vertrauen in unsere Kollegen in Dänemark. Wir wissen, dass sie - wie unsere Tierpfleger auch - alles in ihrer Macht stehende getan haben, damit es Vilma gut geht. Auch deshalb ist unsere Bestürzung so groß“, erklärte Direktor Udo Nagel.

Den Angaben zufolge war Vilma am 20. Oktober wohlbehalten in Aalborg angekommen. Sie hatte den kurzen Transport gut überstanden, nichts deutete auf Komplikationen hin. Am Donnerstagvormittag hatten die Tierpfleger eine deutliche Veränderung im Verhalten der Bärin beobachtet, sie schien lethargisch und hatte Schwierigkeiten sich zu bewegen. Der Zustand verschlechterte sich sehr schnell.

In Dänemark hatte es für Vilma ein Wiedersehen mit Lars gegeben, der seit April 2015 in Aalborg lebt. Beide hatten gemeinsam zweimal Nachwuchs: im Januar 2012 Anori und im Dezember 2014 Fiete. Das Wiedersehen verlief harmonisch.

Der Umzug von Vilma sowie Fiete (ins ungarische Sosto) und Vienna (ins französische La Palmyre) war wegen des Neubaus des Polariums in Rostock nötig, in dem ab 2018 Eisbären und Pinguine leben sollen. Dann sollten Vilma und Vienna zurückkehren.

OZ

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