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Zu wenig Geld vom Land fürs Studenten-Essen

Stadtmitte Zu wenig Geld vom Land fürs Studenten-Essen

Studierendenwerke kritisieren fehlende Unterstützung

Stadtmitte. Das Studentenwerk Rostock muss seine Beiträge erhöhen, um die Lücken bei der Finanzierung im Verpflegungsbetrieb auszugleichen. Das teilte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Rostock mit. Die Einnahmen aus den Semesterbeiträgen und den Landeszuschüssen reichten nicht mehr aus, um die Differenz zwischen dem eigentlichen Preis und dem subventionierten Essen zu decken. Der Studierendenausschuss sehe darin ein klares Versagen bei der Landesregierung.

„Seit 2009 wurden die Landeszuschüsse für die Studierendenwerke nicht erhöht. Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass wir dringenden Handlungsbedarf seitens des Landes sehen. Beispielsweise müssen Inflationsraten und Energiekostensteigerungen ausgeglichen werden. Es kann nicht sein, dass dies zulasten der Studierenden passiert“, teilt Katharina Wilke mit, stellvertretende Vorsitzende des AStA Rostock und Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks. Das Studierendenwerk werde auf einer Vorstandssitzung im April darüber abstimmen, welche Maßnahmen getroffen werden könnten, um die Unterdeckung ausgleichen zu können.

„Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die Studierendenwerke seit Jahren leer ausgehen“, erklärt Wilke. Die Relevanz des Studierendenwerkes für die Studierenden sei nicht zu unterschätzen: Im Durchschnitt nutzten 82 Prozent der Studierenden mindestens dreimal in der Woche das Angebot der Mensen und Cafeterien. „Ich bin sehr enttäuscht von der Landesregierung“, sagt Wilken. Weil über Jahre versäumt worden sei, die Zuschüsse an die Bedarfe anzupassen, sollten nun die Studierenden zur Kasse gebeten werden. Wilke: „Das ist angesichts der positiven Haushaltslage in MV nicht verständlich.“

 



OZ

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