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Zwei Verletzte bei Schlägerei zwischen zwei Gruppen

Rostock Zwei Verletzte bei Schlägerei zwischen zwei Gruppen

Deutsche und ausländische Jugendliche waren am Donnerstagabend in Rostock aufeinander losgegangen. Die Hintergründe sind noch unklar.

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Die Rostocker Polizei war bei einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppe am Doberaner Platz mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Bei einer Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen am Donnerstagabend am Doberaner Platz in Rostock sind nach Angaben der Polizei zwei Personen verletzt worden. Demnach erlitt ein 17-Jähriger eine leichte Schnittverletzung an Nase und Oberlippe, ein 16-Jähriger zog sich Schürfwunden im Bereich der Knie zu. Beide wurden ambulant medizinisch versorgt.

Etwa 30 Jugendliche an Schlägerei beteiligt

Die Polizisten trennten die beiden Gruppen, eine aus syrischen Jugendlichen und Heranwachsenden, die andere aus gleichaltrigen, überwiegend deutschen Personen. Nach ersten Zeugenaussagen sollen die Beteiligten mit Schlägen und Fußtritten gegeneinander vorgegangen sein, aber auch mit Gürteln sowie abgebrochenen Flaschen und Scherben. Beteiligt waren nach ersten Ermittlungen insgesamt etwa 30 Jugendliche. Einige Beteiligte seien kurz nach Eintreffen der Polizei geflüchtet.

Von den vor Ort angetroffenen Personen wurden die Personalien festgestellt und erste Aussagen zum Tatgeschehen aufgenommen. Drei tatverdächtige Syrer im Alter von 17, 18 und 20 Jahren kamen zur Befragung ins Polizeihauptrevier; sie wurden anschließend entlassen.

Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs

Derzeit sei noch unklar, ob es einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt oder es sich auch um sogenannte Revierstreitigkeiten handeln könnte. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen die Beteiligten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet.

Ähnliche Auseinandersetzungen am Schweriner Marienplatz

In Rostock kommt es seit einigen Wochen zu ähnlichen Auseinandersetzungen wie am Schweriner Marienplatz, der deshalb ab April videoüberwacht werden soll. Der Tatort in Rostock, der Doberaner Platz, liegt sehr zentral, ähnlich wie der Marienplatz. Alkohol habe in dem Fall nach bisherigen Erkenntnissen keine Rolle gespielt.

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