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Zweites Zuhause Bibliothek: Studenten lernen für Prüfungen

Südstadt Zweites Zuhause Bibliothek: Studenten lernen für Prüfungen

In vier Wochen endet die Vorlesungszeit des Sommersemesters / Südstadtbibliothek aufgrund geringer Ablenkungsmöglichkeiten beliebter Ort zum Lernen und Schreiben

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Die Studenten Markus Nack (25), Karina Trautmann (24), Malik Malagic (24) und Moritz König (23) treffen sich häufig zum Lernen in der Südstadtbibliothek. In Vorbereitung auf Klausuren rechnen sie vor allem Aufgaben gemeinsam durch.

Quelle: Fotos: Pauline Rabe (5)

Südstadt. Nicht mehr lange, und der Kampf um freie Plätze in der Südstadtbibliothek geht wieder los. In vier Wochen endet die Vorlesungszeit des Sommersemesters. Damit beginnt für viele Studierende der Rostocker Universität auch der Prüfungszeitraum. Schon jetzt wird fleißig in der Albert-Einstein-Straße 6 gelernt.

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In vier Wochen endet die Vorlesungszeit des Sommersemesters / Südstadtbibliothek aufgrund geringer Ablenkungsmöglichkeiten beliebter Ort zum Lernen und Schreiben

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Malik Malagic schreibt fünf Prüfungen in diesem Semester. „Am besten kann ich in der Bibliothek lernen“, erzählt der Maschinenbaustudent. Häufig treffe er sich auch mit Kommilitonen dort, um alte Klausuraufgaben durchzurechnen. „Ich nehme mir jeden Tag ein bisschen vor“, so der 25-Jährige. Dann wird es ihm direkt vor den Prüfungen nicht zu viel. .

„Ein bisschen Druck schadet jedoch nie, um sich zu motivieren“, sagt Meike Bernardy. Die 26-Jährige studiert Medizin im vierten Semester. Zu lange dürfe man dabei aber auch nicht warten. „Dann wächst einem der Stress über den Kopf.“ Am Lernen zwischen Bücherregalen gefalle der Studentin vor allem die Ruhe. „Ich wohne in einer WG, und dort ist es meist zu laut“, sagt die 26-Jährige. Zu Höchstzeiten sei es in der Bibliothek jedoch nicht anders. „Dann bleibe ich lieber zu Hause und gehe dort meine Karteikarten durch“, sagt Student Harald Sievers. Normal sei die Ablenkung in der Bibliothek jedoch geringer.

Genau deshalb nimmt Teresa Becker immer den Weg in die Südstadt auf sich. Wird es zu laut, steckt sich die 23-Jährige einfach Ohropax in die Ohren. „Außerdem schließe ich mein Handy in einen Spind.“

Toll findet die Studentin die Möglichkeit der Carrels. Die einzeln abschließbaren Arbeitskabinen werden tageweise vergeben. „Wenn ich dort die Rollos herunterziehe, kann mich nichts mehr ablenken.“

Becker schreibt zwar keine Prüfungen, aber ihre Bachelorarbeit muss in vier Wochen fertiggestellt sein. „Ich schreibe so viele Prüfungen, dass ich gar nicht genau weiß, wie viele“, so Bernardy hingegen. Beim Lernen helfen ihr Karteikarten, kleine Pausen und ganz viel Kaffee.

„Bevor ich anfange, mir meine Aufzeichnungen einzuprägen, kürze ich diese“, erzählt Martin Templin. Ähnlich geht der 25-Jährige auch bei Hausarbeiten vor. Zuerst sammelt er relevante Zitate. „Dann schreibe ich diese um und verbinde sie miteinander.“ Momentan schreibt der Anglistikstudent seine Bachelorarbeit. „Hierbei finde ich es hilfreich, Freunde oder Kommilitonen Korrektur lesen zu lassen“, so Templin.

„Für mich gibt es keinen richtigen Prüfungszeitraum“, erzählt Friederike Hahn. Die 19-Jährige studiert Medizin und hat sowohl im Semester als auch in den Ferien Testate und Klausuren. „Dadurch ist die Bibo wie ein zweites Zuhause für mich.“ Fast jeden Tag verbringt die Studentin ihre Zeit von morgens bis abends dort. „Hier lässt es sich sehr gut lernen.“ Praktisch sei, dass alle Bücher vor ihrer Nase stehen. „So ist es kein Problem, schnell mal etwas nachzuschlagen“, so Hahn. Bei schönem Wetter macht die Medizinstudenten gerne Pause auf den Bänken vor der Bibliothek. „Generell draußen zu lernen kommt für mich nicht infrage.“ Die Vorstellung davon sei immer malerisch. „Doch dann blendet die Sonne oder schreiende Kinder rennen umher“, erzählt die Medizinstudentin.

Pauline Rabe

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