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Zwischen Jazz, Kempowski und Lagerfeuer

Zwischen Jazz, Kempowski und Lagerfeuer

Die kommenden Tage sind in der Region mit Veranstaltungen gespickt / Warnemünde stürzt sich in die neue Saison

Kempowski-Tage. Wer sich bis jetzt noch nicht um die Kempowski-Tage gekümmert hat, der sollte es nun tun. Am besten schon heute abend. In dieser Veranstaltungsreihe gibt es um 18 Uhr im Kulturhistorischen Museum eine Führung durch die Ausstellung „Vorstadt der Bürger. Zwischen Steintor und Bahnhof in Rostock“. Die Schau zeigt Rostocks Vorstadt im Süden zwischen Steintor und Hauptbahnhof in der Gründerzeit. Das ist die Zeit des Romans „Schöne Aussicht“. Wer den gelesen hat, hat schon eine der schönste Stadtführungen durch Rostock erlebt und nicht nur durch die Hansestadt, sondern auch durch Warnemünde und Graal-Müritz. So eine Führung kann schon „Tadelloeser und Wolff“ sein.

 

OZ-Bild

Es ist immer viel los beim Stromerwachen – so wie 2016.

Quelle:

Stromerwachen. Tadellos dürfte auch in diesem Jahr wieder das Stromerwachen in Warnemünde sein. Man kann sich Zeit lassen zu erscheinen, das Fest geht über vier Tage. Offiziell startet es am Sonnabend um 11 Uhr, dann kann man auch sehen, dass in Warnemünde mehr Technik steckt, als vielleicht vermutet: Die historische Bahnhofsbrücke wird gedreht. Danach gibt es Kurzweil und Unterhaltung unterschiedlicher Schattierung.

Osterfeuer. Jawohl, Osterfeuer. Wen es nicht auf die Bummelmeile zieht, der kann am 1. Mai in Admannshagen um 11 Uhr das Osterfeuer nachholen, die gleiche Möglichkeit gibt es in Thelkow am Sonnabend, dem 29. April, in der Sandkuhle. Verschoben worden sind die Feuer wegen des schlechten Osterwetters. Aber am ersten Mai wird man die Wärme auch brauchen können.

Jazz. Heiß wird es am 1. Mai auf dem Ausflugsdampfer „Ostseebad Warnemünde“ zugehen: Der Jazzclub Rostock bringt Musik aufs Wasser, für die „Marching Saints“und „Everbrass“ sorgen.

Karten gibt es noch im Pressezentrum.

MEIN TIPP

Nehmen Sie Platz im Ringelnatz: Ulla Meinecke kommt am Freitag um 20 Uhr, Karten gibt es noch an der Abendkasse. Greifen Sie ruhig zu, ich habe schon welche. Warum mitten im Frühling Ulla Meinecke? Einfach mal gucken, wie sich die Dame so musikalisch entwickelt hat, seit sie vor Urzeiten auf einer Kasseler Bühne stand. Dazu darf man sich nicht einfach nur eine Platte oder CD kaufen, dafür muss man hin zu jener Dame, die mit Udo Lindenberg eng zusammengearbeitet und die ihren besonderen Stil hat – für die Clubs und die kleinen Bühnen. Avisiert sind ihre Klassiker, und es ist davon auszugehen, dass der eine oder andere „Die Tänzerin“ mitsingen wird. Sei es drum, ihre Lyrik ist es, die einen sehr lange Zeit auf dem Sessel halten kann, zumal sie Bilder malt und die werden zu kleinen Filmen – bisweilen zu kleinen Großstadtfilmen. Am Ende wird es dann wohl heißen „Schieß die Lichter aus, schick 'sie alle nach Haus/Schieß die Lichter aus, ich will jetzt keine Musik“.

Tja, aber was wollen wir denn am Sonnabend? Lesen. Da liegt doch noch der angefangene „Trutz“ von Christoph Hein.

OZ

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