Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Reisereporter ADAC-Test: Leihräder in Großstädten sind meist günstig
Reisereporter ADAC-Test: Leihräder in Großstädten sind meist günstig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:24 16.10.2017
Trotz Preisunterschiede: Ob mit "Call a bike" der Deutschen Bahn oder einem anderen Anbieter, mit einem geliehenen Fahrrad, kommt man recht günstig durch deutsche Großstädte. Quelle: Jens Ressing
Anzeige
München

Leihfahrräder sind für Touristen eine gute und laut ADAC auch günstige Möglichkeit, deutsche Großstädte kennenzulernen.

Der Autoclub hat nun Preise von Verleihsystemen, bei denen Räder an öffentlich zugänglichen Plätzen zur Verfügung stehen, in allen Landeshauptstädten verglichen. Das Ergebnis: Bei den meisten Anbietern kostet die halbe Stunde 1 Euro und sei damit recht günstig.

Unterschiede gibt es bei der 24-Stunden-Nutzung: Call a Bike nimmt laut ADAC in allen Städten 15 Euro, Nextbike dagegen nur 9 Euro mit Ausnahme von Berlin (15 Euro). Bei Stadtrad in Hamburg und MVG Rad in München werden jeweils 12 Euro fällig. Diese beiden Anbieter rechnen laut ADAC als einzige pro Minute ab (8 Cent, 2,40 Euro pro halbe Stunde). Bei Stadtrad gilt das allerdings erst von der 31. Minute an.

Verschiedene Kosten erwarten Touristen, die ein Rad nicht ordentlich zurückgeben. Das Abstellen abseits einer Station kostet bei Call a Bike 5 Euro. In Dresden und München gilt das laut ADAC aber nur außerhalb der Innenstädte. Bei Nextbike werden 20 Euro fällig, wenn das Rad mehr als 20 Meter von der Station abgestellt wird. MVG Rad und Lidl-Bike in Berlin zahlen Gutschriften, wenn das Rad an einer Station oder in einer bestimmten Zone zurückgelassen wird.

In Erfurt und Schwerin fehlen automatische Fahrradverleihsysteme. In allen anderen Landeshauptstädten sind die großen Anbieter Call a Bike und Nextbike präsent. Daneben gibt es lokale Unternehmen.

dpa/tmn

Mehr zum Thema

Auf den deutschen Autobahnen wird es in den nächsten Tagen voll. Denn viele Familien, für die die Herbstferien beginnen oder enden, werden auf den Straßen unterwegs sein. Staugefahr lauert vor allem auf den Alpen- und Küstenrouten.

12.10.2017

Vor 100 Jahren kam Heinrich Böll in Köln zur Welt. Die Stadt erlebte er in drei Formen: als mittelalterliche Stadt vor dem Krieg, im Zustand der Zerstörung und wiederaufgebaut. Freunde von auswärts nahm er mit auf eine Tour zu seinen ganz speziellen Lieblingsorten.

12.10.2017

Feinstaub-Ticket, Umweltkarte, Schoko-Ticket - Fahrscheine für Bus und Bahn haben in den Städten verschiedene Namen. Überall gleich ist: Jedes Jahr wird's teurer. Dieses Mal gibt es aber eine Ausnahme.

15.10.2017
Reisereporter Reiserücktritt - Hurrikan Irma

Der Hurrikan Irma bewegt sich in Richtung Florida. Für die Region wurde der Ausnahmezustand verhängt. Kann ich meine Reise stornieren?

07.09.2017

Während der Tourismus in der östlichen Ägais im Zuge von Wirtschafts- und Flüchtlingskrise um bis zu 30 Prozent eingebrochen ist, kann sich eine kleine griechische Kykladen-Insel vor Besuchern kaum retten. Wird Paros das neue Mallorca? Ein Paradies zwischen Neuerfindung und Identitätsverlust.

19.07.2017

In der abgeschiedenen Wildnis in Schwedens Norden serviert Magnus Nilsson seine „Signature-Dishes“. Diese reichen vom Carpaccio vom rohen Rinderherz bis zum Kuchen aus Pinienrinde.

03.02.2017
Anzeige