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Technik & Apps Nie mehr ohne meinen Bananenschneider
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20:05 27.10.2017
Nicht jedes teuer angeschaffte Küchengerät wird auch tatsächlich so oft verwendet, wie man beim Kauf noch hoffte. Oft sind es eher die kleinen Helferlein, die unentbehrlich werden. Quelle: privat
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Hannover

Nie mehr ohne ...

Elektrischer Spiralschneider zum Beispiel von WMF, Severin oder Kenwood ab 49 Euro. Quelle: Hersteller

... den Spiralschneider

Nudeln? Ja, gern! Und bitte gern viel mit ordentlich Sauce und Käse. Ist aber nicht gesund, sagt mancher Bauch mit Knurren und Grimmen. Auf Weizen und Gluten reagiert er empfindlich. Die Alternative? Zoodels und Co.: Gemüsenudeln essen. Dieser Trend ist gerade in aller Munde. Also schnell eine Hand-Gemüse-Spaghettischneidemaschine gekauft, die Gurken und Zucchini in dünne Tagliatelle verwandelt.

Kartoffeln und Kürbis ließen sich damit aber nur schwer bis gar nicht in gesunde Nudeln verwandeln. Also wieder eine neue Gemüsenudelmaschine gekauft, diesmal eine elektrische. Und die ist ein absoluter Küchenmaschinentraum: Gerät anschalten, Gemüse aller Art mit leichten Druck durch die Schneidflächen führen und voilà, kringeln sich sogar Karotten in lange Fäden.

Tupper-Messermaus, um 24 Euro. Quelle: Tupperware

… die Tupper-Messermaus

Da steht man also in der voll ausgestatteten Ferienhausküche, will die Zwiebeln schneiden – und scheitert am völlig stumpfen Messer. Möglichkeit eins: losgehen und ein billiges Küchenmesser kaufen, das dann für den nächsten Gast zurückgelassen wird. Möglichkeit zwei: schon zu Hause beim Packen auf solche Situationen gefasst sein und die Tupper-Messermaus einstecken.

Das Ding ist klein, leicht und überraschend wirksam. Zwischen Keramikscheiben wird auch das abgenutzteste Messer wieder scharf geschliffen, der Boden des patenten Konstrukts, der beim Aufklappen aufgerichtet wird, schützt die Finger vor der Klinge. Ach ja, und im Gegensatz zum Wetzstahl ginge die Maus zur Not auch im Flugzeug-Handgepäck problemlos durch – als Waffe kann sie nun wirklich nicht missdeutet werden.

Dörrautomat zum Beispiel von Gorenje, Severin oder Stöckli ab 54 Euro. Quelle: Hersteller

... den Dörrautomaten

Herbstzeit, Erntezeit, Pilzzeit. Aber wohin mit all den Äpfeln aus dem Kleingarten? Obst, Pilze, ja auch Gewürze lassen sich ganz wunderbar konservieren, indem man sie dörrt. Na klar – das geht bei den meisten der aufgeführten Lebensmittel auch im Backofen. Aber kaum hat man sich versehen, war der zu heiß eingestellt oder man hat vergessen, die Pflaumen rechtzeitig vom Blech zu nehmen.

Darum ist ein Dörrautomat für Menschen, die regelmäßig viel ernten und sammeln, ideal. Ein Heizelement pustet Luft in der gewünschten Temperatur nach oben, das Obst liegt auf Gittern. Wie viele Stunden gedörrt wird, lässt sich vorab einstellen. So kann der Automat zum Beispiel über Nacht laufen – und morgens ist das Trockenobst fertig.

Bananenschneider von Dimdim, circa 6 Euro Quelle: Dimdim

... den Bananenschneider

Es gibt Wichtigeres als exakt geschnittene Bananenscheiben. Aber sorgfältig vorbereitete Zutaten entfalten nun mal ihren ganz eigenen Reiz in der Küche. Manche Hobbyköche schneiden akribisch ihre Zwiebeln so, dass jedes Würfelchen genau die gleiche Kantenlänge hat wie das daneben liegende. Andere greifen zum Bananenschneider: Scheibchen für Scheibchen präzise die gleiche Dicke – und schon wird aus dem Morgenmüsli eine gepflegte Mahlzeit. Eine Wohltat für Ordnungsfetischisten.

Das simple Gerät – bananengelb, mit Edelstahlklingen im Plastikgriff – kann auch den simpelsten Kartoffelsalat mit genormten Gurkenscheibchen veredeln. Alles nur, weil das Auge mitisst? Nein, es ist eine Geschmacksfrage – im wahrsten Sinne: Denn je feiner Gemüse oder Obst in Stücke geschnitten sind, desto wirkungsvoller verteilen sich die Aromen im Gericht.

Die Sieb-und-Servier-Schüssel Villeroy & Boch, rund 40 Euro. Quelle: Hersteller

... die Sieb-und-Servier-Schüssel

Der Topf ist heiß, das Wasser dampft, die Nudeln sind fertig. Also schnell das Sieb raus, über die Spüle und dann die Nudeln samt Wasser in das Sieb. Und nun? Zurück in den Topf? Oder in eine kalte Schüssel? Während man nachdenkt, rutschen die ersten Spaghetti schon unten aus dem Sieb. Und beim erneuten Umfüllen bleiben viele kleben und schaffen den nächsten Schritt – oder viel mehr Schwung – in das neue Gefäß nicht auf Anhieb.

Des Problems Lösung: ein Sieb, das gleichzeitig Schüssel ist. Mit der Sieb- und Servierschüssel zeigen Villeroy & Boch, dass sie mehr können als nur schickes Porzellan. Das Sieb wird unten von einem Silikonfuß umschlossen, den man einfach umklappen kann. So steht das Sieb auf dem Fuß in der Spüle; sind alle Nudeln drin, lässt sich der Fuß wieder zurückklappen. Abtrocknen, fertig – und einen mühsamen Schritt gespart. Aus dem Sieb ist eine Schüssel geworden.

Von RND

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