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Drei Tore und eine Vorlage von Bischoff

Züssow/Greifswald Drei Tore und eine Vorlage von Bischoff

Der Stürmer von Karlsburg/Züssow war der Matchwinner / Greifswalder FC II spielt nur remis

Züssow/Greifswald. In der Fußball- Landesliga scheint die Spielgemeinschaft Karlsburg/Züssow in der Erfolgsspur zurück zu sein. Beim 4:1-Sieg über Graal-Müritz überzeugte die Hübner-Elf auch spielerisch. Sie hat damit dem Tabellenzweiten Graal-Müritz die erste Saisonniederlage beigebracht. Dagegen tritt der Greifswalder FC II zumindest tabellarisch auf der Stelle. Doch bei dem 1:1 zeigte die Verbandsliga-Reserve sehr viele gute Ansätze.

SG Karlsburg/Züssow – TSV Graal- Müritz 4:1 (2:0). In einem hochklassigen Spiel der Kicker der Gastgeber überzeugte zusätzlich noch ein Mann: Marcus Bischoff. Der Torjäger des Vereins war der Matchwinner. Er schoss drei Tore selbst und gab eine Vorlage. Damit stehen für ihn jetzt sieben Saisontreffer zu Buche (Platz 6 in der Liga).

„Ohne die Mannschaft geht es natürlich nicht“, sagt Bischoff. „Das war ein starker Auftritt von uns. Graal-Müritz kam zwar besser rein, aber wir haben durch gutes Konterspiel unsere Chancen vor der Pause konsequent genutzt. Aufgrund der guten zweiten Hälfte haben wir dann auch verdient gewonnen. Ich bin stolz auf die Mannschaft und deren Leistung.“ Natürlich freute sich auch SG-Coach Edwin Hübner: „Das war klasse. Mit Kampf, Spiel und Leidenschaft haben wir einen starken Gegner bezwungen.“

Den besseren Start hatte Graal-Müritz. Die Mannschaft demonstrierte in der Anfangsphase, warum sie bisher noch ungeschlagen war. Gegen den lauffreudigen und kombinationssicheren Gegner kam die Heimelf zunächst nicht ins Spiel. So gab es die ersten Chancen auch nur für die Gäste – den ersten Jubel gab es jedoch auf der Karlsburger Seite. Bischoff legte das 1:0 vor und drängte mehrmals nach vorn, wo er schließlich selbst erfolgreich war. Mit einem Traumschuss aus 25 Metern gelang ihm das 2:0. Graal-Müritz wehrte sich und verkürzte noch vor der Pause auf 1:2.

Die Gäste drängten fortan auf den Ausgleich. Das bot der SG entsprechende Räume zum Kontern. Mit einem Doppelpack sorgte Bischoff dann Mitte der zweiten Halbzeit für die Vorentscheidung.

SG: Prieß – Ron Oberländer, Troge, Stachowiak, Rico Oberländer – Brandenburg, Eichelkraut; Raik Oberländer (84. Wotzlaw), Löwe (76. Wussow), Schuldt – Bischoff (80. Henkel).

Tore: 1:0 Schuldt (35.), 2:0 Bischoff (40.). 2:1 Höger (49.), 3:1, 4:1 Bischoff (67./69.).

SV Siedenbollentin – Greifswalder FC II 1:1 (1:0). Die Verbandsliga-Reserve des Greifswalder FC und ihr Trainer Mathias Raths mussten lange bangen, um überhaupt einen Zähler zu holen. Der Coach war am Ende doch zufrieden mit der Punkteteilung, auch wenn mehr möglich war. Gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Siedenbollentin, der schnell das 1:0 vorgelegt hatte, haben die Greifswalder die erste Spielhälfte „total verschlafen“, so Raths. „Gegen eine robust auftretende Mannschaft haben wir die Zweikämpfe ein ums andere Mal verloren.“ Den Gastgebern in die Karten gespielt haben dürfte auch das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden von Patrick Kitschke. Der Mittelfeldspieler musste mit Rückenproblemen vom Feld. „Wir haben dennoch ganz schnell wieder den Spielfaden gefunden“, sagte Raths, der seine Mannschaft in der Halbzeitpause auf die bisherigen Fehler angesprochen hatte.

Fortan lief es deutlich besser. „Das war die beste zweite Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben“, schätzte der Trainer ein. Allerdings fehlte dem gutklassigen Spiel des GFC die entsprechende Würze – die Tore. „Es war schade, dass wir bis zur 84. Minute auf einen Treffer warten mussten.“ Raths hatte bis dahin nur seine Mannschaft im Vorwärtsdrang erlebt, die sich viele gute Chancen dabei erarbeitet hatte. „Wir haben die Akzente gesetzt“, erklärte der Coach. Mit der Einwechslung von Benjamin Fritsch lag er dann richtig, weil dieser frischen Wind in die Offensivbemühungen brachte. Er schoss zwar nicht den Ausgleich (84.), hatte aber in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß. „Schade, dass uns dann noch ein Strafstoß verwehrt wurde“, sagt Raths. „Sendroiu war im Strafraum gelegt worden, der Schiri hat’s übersehen.“

GFC: Süßmuth – Sundt, Gellentin, Galonski, Glandt, Sendroiu, Chougourou (80. Fritsch), Gurski, Freimanis, Sucher (46. Gums), Kitschke (16. Badwal).

Tore: 1:0 Kruck (13.), 1:1 Glandt (84.).

Andreas Bruger und Ralf Edelstein

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