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Fussball regional Rot-Weiß-Kicker geben Rang zwei ab
Fussball regional Rot-Weiß-Kicker geben Rang zwei ab
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00:00 07.11.2017
Wolgast

In der Fußball-Kreisoberliga erhielten die Kicker von Rot- Weiß Wolgast einen kleinen Dämpfer. Durch das 1:1 in Weitenhagen sind sie „nur“ noch Vierter in der Tabelle. Eintracht Zinnowitz hatte wieder eine spielfähige Mannschaft am Start. Das Team verlor zwar, stoppte aber die Serie der zumeist zweistelligen Niederlagen in den zurückliegenden Wochen.

Zweistellig setzten sich dagegen die Damen des FSV Grün-Weiß Usedom durch.

VSG Weitenhagen – FC Rot-Weiß Wolgast 1:1 (1:1). „Nach unserer starken kämpferischen Leistung hätten wir mehr verdient gehabt, doch insgesamt können wir mit dem Remis leben“, sagt RW-Coach Erik Lüdtke. Es ging im gesamten Spielverlauf voll zur Sache, mit vielen Zweikämpfen, aber auch Fouls. „Unsere guten Ansätze im Angriff wurden vom Gegner immer wieder energisch gestoppt“, bemerkte Lüdtke. Die Wolgaster kassierten schon nach zehn Minuten durch einem Konter das 0:1, hatten aber noch vor der Pause eine Antwort parat. Harwardt köpfte eine präzise Flanke von Adebahr zum Ausgleich ein.

Nach dem Seitenwechsel bewahrte Torhüter Philipp Zimmermann sein Team vor einem erneuten Rückstand. Mit einer starken Parade (60.) lenkte er einen Distanzschuss gerade noch um den Pfosten. Die Gastgeber operierten mit vielen hohen Bällen, „die unsere Abwehr zu voller Konzentration zwangen“, sagt Lüdtke. In der hektischen Schlussphase, mit Ampelkarten für Engelmann und einen Weitenhagener, schoss Weinert das vermeintliche 2:1, doch der Abseitspfiff erstickte den Torjubel.

Wolgast: P. Zimmermann – Oehlert, Witt, R. Zimmermann, Engelmann, Adebahr, Kohr, Zok, Kopplin, Harwardt (85. Weinert), Kostmann (74. Gassama).

Tore: 1:0 Genetzky (11.), Harwardt (28.).

Puls Greifswald – Eintracht Zinnowitz 2:0 (1:0). Offensichtlich haben die Aussprachen bei Eintracht geholfen. Zwar musste Trainer Fred Gutsch wieder auf drei Oldies zurückgreifen, doch die Mannschaft „hat anders gekämpft als in den Spielen zuvor, die ja immer hoch verloren wurden“, sagt Gutsch. Der Coach hofft, dass sich „spätestens nach der Winterpause“ wieder alle bis jetzt Verletzten zurückmelden.

In Greifswald zeigte der „Rest“, zu dem auch zwei 18-Jährige gehörten, eine ansprechende Leistung. Zinnowitz war Puls ebenbürtig, machte aber viel zu wenig aus seinen Chancen. So hatte Bulak schon in der 3. Minute die Möglichkeit zur Führung. Beim ersten Gegentreffer kam Keeper Bachmann etwas zu spät aus seinem Kasten, später machte er mit vielen Paraden seinen Fehler mehr als wett.

Nach der Pause zog Gronwald allein in Richtung gegnerisches Tor und wurde auf Kosten einer Roten Karte (54.) gestoppt. Doch auch in Überzahl gelang der Eintracht kein erfolgreicher Torschuss. „Es fehlt das nötige Selbstvertrauen“, sagt Gutsch, denn von den Chancen her sei mehr drin gewesen. Selbst die Puls-Spieler sagten, dass ein Remis durchaus möglich war.

Eintracht: Bachmann – Lindenthal, Stradtmann, Schmidt, Luck – Gronwald, Raddatz, Schiefner – Bogos, Hansen (88. Arnhold), Bulak.

Tore: 1:0, 2:0 Serroukh (15., 68.).

Pelsiner SV – FSV Grün-Weiß Usedom 1:10 (1:6). In der vergangenen Saison gingen die Usedomer Fußballerinnen schon einige Male erfolgreich auf Torejagd. Doch ein zweistelliges Ergebnis sprang dabei nie heraus. Nun gelang dies. Das FSV-Team, in dem erstmals Neuzugang Eleonora Hoppe mitwirkte, kam schnell zu einem 2:0 durch Treffer von Oesterheld und Keil. „Dann aber verkürzte Pelsin und wir gerieten kurzzeitig von unserem Kurs ab“, berichtet Betreuer Remo Radünz. „Aber spätestens mit unserem dritten Treffer rollte eine Angriffslawine nach der anderen auf das gegnerische Tor zu.“ Die Usedomer Frauen spielten ihre Überlegenheit aus und münzten diese auch in Tore um. Zudem agierte die Abwehr, die von Hoppe sehr gut organisiert war, immer sicherer. Bis zur Pause hatte Usedom einen 6:1-Vorsprung erzielt. Im Mittelfeld mit der überragenden Spielmacherin Annika Meier fanden sich Laura Keil und Anne Oesterheld immer wieder zu sehr schönen Direktkombinationen im Angriff. Der Torhunger des FSV war erst gestillt, als der zehnte Treffer erzielt war. In einer erfreulich fairen Partie fügten sich bei den dominierenden Usedomerinnen auch die Wechselspielerinnen gut ein.

Usedom: Mülling – Böhse, Hoppe, Palesch – Maier – Oesterheld, Keil (eingewechselt: Jürgens, Schmurr).

Tore: Oesterheld 5, Keil 4, Maier 1.

Wolfgang Dannenfeldt und Gert Nitzsche

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