Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sportbuzzer Anker klebt das Pech am Stiefel
Sportbuzzer Anker klebt das Pech am Stiefel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Fassungslos stehen die Spieler des FC Anker auf dem Rasen in Strausberg und können es nicht begreifen, dass sie das Spiel am Ende verloren haben. Quelle: Foto: Andreas Kirsch
Strausberg/Wismar

Dem Oberligisten FC Anker Wismar scheint das Pech an den Stiefeln zu kleben. Trotz 1:0-Führung beim FC Strausberg verlieren die Schützlinge von Trainer Christiiano Dinalo Adigo mit 1:2. „Die Chancen hätten für zwei Spiele reichen müssen. Die Gastgeber müssen sich die Augen reiben, warum sie gewonnen haben. Und wir müssen uns jetzt drei Monate bis zum Beginn der Rückrunde über diese Niederlage ärgern“, war Anker-Mannschaftskapitän Philipp Unversucht stinksauer nach dem Abpfiff. Eine Vielzahl an eigenen Möglichkeiten wurden wieder vergeben und der Siegtreffer fiel eindeutig durch die „Hand Gottes“. Doch der sächsische Unparteiische zählte den Treffer trotz massiver Proteste der Gäste. Er war wohl der Einzige, der nichts gesehen hatte!

Neben dem langfristig erkrankten Sahid Wahab musste Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo kurzfristig auch auf Tim Queckenstedt verzichten. Doch die Wismarer begannen die Partie sehr engagiert. Bereits in der 6. Minute nutzte Sebastian Schiewe einen Fehler der Strausberger Hintermannschaft aus und netzte zur Führung für die Hansestädter ein. Es war der erste Treffer seit dem 2:0 gegen Malchow und das nach 493 Minuten! Dieser schnelle Treffer brachte die notwendige Sicherheit in die Reihen der Hansestädter. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Strausberger Tor zu. Kurz nach dem Führungstor misslang Christian Okafor ein Kopfball nach Flanke von Marcel Ottenbreit. In der 10. Minute parierte der FCS-Keeper einen Schuss von Okafor. Schiewe traf in der 24. Minute nach Zuspiel von Okafor die Kugel nicht richtig. Nur sechs Minuten später konnten die Hausherren eine gefährliche Eingabe von Lima gerade noch klären. Diese Aufzählung könnte fortgesetzt werden. Wieder einmal zeigte es sich, dass die Wismarer reihenweise Chancen vergeben und den Ball einfach nicht ins gegnerische Tor unterbringen können.

Aus der Kabine kamen die Spieler von Strausbergs Trainer Christof Reimann stärker. In der 53. Minute konnte Mirco Seide einen Schuss von Sariboga erst im Nachfassen klären. In der 58. Minute verpassen alle Strausberger Spieler eine Freistoßeingabe von Caga Aslan. Doch dann kam wieder das Anker-Team ins Rollen, doch Lima und Ostrowitzki fanden im Strausberger Schlussmann ihren Meister. Als dann Okafor nach einer schönen Kombination den Ball völlig freistehend über das Tor schoss, war die Vorentscheidung verschenkt. Und das sollte sich rächen, denn kurze Zeit später machte Seide seinen ersten Fehler, der zum Ausgleich führte. Und auch beim zweiten Treffer sah der Wismarer Keeper alles andere als gut aus, egal, ob das Tor mit der Hand oder nicht erzielt wurde.

„Es war eine sehr spannende Partie. Die Schiedsrichterentscheidungen will ich nicht kommentieren, denn wir haben den Sieg selbst verschenkt, weil wir es versäumt haben, Tore zu schießen“, so der Anker-Trainer nach dem Abpfiff auf der Pressekonferenz. „Wir werden in dieser Woche noch viermal trainieren und Probespieler testen, die uns in der Rückrunde helfen sollen. Noch ist nichts verloren, es sind noch 42 Punkte zu vergeben“, gibt sich Adigo kämpferisch.

Andreas Kirsch

Der FC Schönberg ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat mit 3:1 gegen Aufsteiger FC Mecklenburg Schwerin II gewonnen.

In den sechs Spielen am ersetn Adventswochenende hab es nur einen Heimsieg in der Kreisoberliga Schwerin-Nordwestmecklenburg.

Halberstadts Sportdirektor Andreas Petersen, Sohn von Nationalspieler Nils Petersen, bestreitet die Vorwürfe und kündigt rechtliche Schritte gegen „Schmutzkampagne des SV Babelsberg“ an. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) will ermitteln.

02.12.2018