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Empor-Reserve siegt bei Trainer-Einstand

Empor Empor-Reserve siegt bei Trainer-Einstand

MV-Liga-Handballer gewinnen den 29. Warnemünde-Cup. Rückkehrer Rüdiger Klein feiert gelungenes Debüt.

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Jan Boeck (hinten) hat abgezogen. Der Rückraumspieler des HC Empor II machte Druck. Fotos (2): Tommy Bastian

Handball — Besser hätte es nicht laufen können: Im ersten Wettkampf nach seiner Rückkehr zum HC Empor Rostock feierte Trainer Rüdiger Klein mit der zweiten Männermannschaft am Sonntag gleich den Sieg beim 29. Warnemünde-Cup. Die Rostocker besiegten im Finale den Ligakonkurrenten Ribnitzer HV mit 11:9. „Das war schon recht ordentlich und ein verdienter Sieg“, lobte Klein, der die Empor-Reserve gemeinsam mit Klaus-Dieter Wiegratz betreut.

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Jan Boeck (hinten) hat abgezogen. Der Rückraumspieler des HC Empor II machte Druck. Fotos (2): Tommy Bastian

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Die Rostocker starteten am Sonnabend zunächst mit einer Niederlage in die zweitägige Traditionsveranstaltung, zu der in diesem Jahr insgesamt 18 Turniere in allen Altersklassen gehörten. 16:17 hieß

es nach zweimal 20 Spielminuten gegen Ribnitz. Doch danach fegte die verjüngte Empor-Sieben Post SV Magdeburg (21:14) und den BTV 1850 Berlin (20:15) vom Parkett. Als Gruppenzweiter trafen die Rostocker am Sonntag im Halbfinale in der Fiete-Reder-Sporthalle in Marienehe auf den Sieger der anderen Gruppe, die HSG Marne-Brunsbüttel. Empor ließ dem Gegner keine Chance und gewann mit 18:7! Im zweiten Halbfinale besiegte Ribnitz den VfL Lichtenrade mit 16:10.

Im Endspiel hatten es die Klein-Schützlinge deutlich schwerer. Ribnitz, Vorjahreszweiter in der MV-Liga, hielt dagegen. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Empor legte vor, die Bernsteinstädter zogen nach. Mitte der zweiten Hälfte setzten sich die Rostocker auf drei Tore ab, 9:6. Ribnitz erhöhte das Risiko, spielte bei eigenem Ballbesitz mit sieben Feldspielern und verkürzte auf 9:10 kurz vor Schluss. Dann gab es Siebenmeter für Empor. Spielmacher Maximilian Lendner übernahm die Verantwortung und traf Sekunden vor dem Ende zum 11:9-Endstand.

„Das Turnier war ein ordentlicher Gradmesser kurz vor dem Saisonstart. Es hatte für MV-Liga-Verhältnisse ein gutes Niveau“, betonte Rüdiger Klein. Kurios: Zum Saisonstart treffen Empor II und der Ribnitzer HV am kommenden Sonnabend (14 Uhr, Fiete-Reder-Halle) schon wieder aufeinander. „Dann wird sich zeigen, ob wir auch über zweimal 30 Spielminuten gegen einen der Staffelfavoriten bestehen können“, so Klein. Neben dem Turniersieg, für den es einen Siegerpokal und eine kleine Siegprämie gab, strichen die Rostocker auch die Auszeichnung des besten Spielers des Turniers ein:

Rückraumspieler Peter Wilfert.

Gastgeber und Titelverteidiger SV Warnemünde belegte in der Vorrunde nur den vierten Platz und erkämpfte sich in der Trostrunde am Ende Rang sieben unter elf Mannschaften. „Es gab Licht und Schatten“, analysierte Warnemünde-Trainer Mathias Schwarz und ergänzte schmunzelnd: „Aber wir sind froh, dass wir nicht gewonnen haben, denn danach folgte im vergangenen Jahr eine missratene Punktspielsaison.“ Die Warnemünder spielten gegen Lichtenrade 16:14, Marne-Brunsbüttel 13:17, Ellerbek 7:15, Schlaubetal 15:14, Post Magdeburg 12:14 und den BTV Berlin 14:11.

Im Frauen-Turnier, das zeitgleich in der Fiete-Reder-Halle durchgeführt wurde, spielten der SV Warnemünde und der Doberaner SV keine Rolle und landeten abgeschlagen auf den hintersten Plätzen. Das Derby entschied Doberan mit 12:9 für sich. Turniersieger wurde der Frankfurter HC vor dem ATSV Habenhausen und der SG Hermsdorf-Waidmannslust.

Turnierorganisatorin Karola Wiegratz, Abteilungsleiterin Handball beim SV Warnemünde, zog ein positives Fazit: „Wir haben niveauvolle Spiele gesehen. Die Teams haben ein gutes Feedback gegeben. Es hat alles gut geklappt, weil wir viele tolle ehrenamtliche Helfer hatten. Dafür vielen Dank.“ Die Siegerehrung übernahm Holger Bellgardt, Leiter des Hanse Sail-Büros. „Das waren klasse, körperbetonte Spiele. Toll, was die Verantwortlichen des SV Warnemünde seit Jahren auf die Beine stellen“, lobte Bellgardt. Für die Jubiläums-Veranstaltung 2014 haben sich die Warnemünder viel vorgenommen.

Genaueres wollten Karola Wiegratz und Co. noch nicht verraten.

Zahlen und Fakten
18 Turniere von der F-Jugend bis zu den Oldies gab es im Rahmen des 29. Warnemünde-Cups.

1985 wurde das Turnier zum ersten Mal ausgetragen.

Das 30. Jubiläum soll im kommenden Jahr groß gefeiert werden.

 

Tommy Bastian

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