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FC Hansa Gutachten in Pyro-Prozess gegen Hansa-Fan gefordert
Sportbuzzer FC Hansa Gutachten in Pyro-Prozess gegen Hansa-Fan gefordert
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23:41 21.03.2013
Ohne Urteilsspruch ist am Donnerstag vor dem Rostocker Amtsgericht die Verhandlung gegen einen 28-jährigen Hansa-Fan zu Ende gegangen, dem ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sowie das Vermummungsverbot vorgeworfen wird. Quelle: dpa
Rostock

Ohne Urteilsspruch ist am Donnerstag vor dem Rostocker Amtsgericht die Verhandlung gegen einen 28-jährigen Hansa-Fan zu Ende gegangen, dem ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sowie das Vermummungsverbot vorgeworfen wird. Der arbeitslose Rostocker hat sich am 1. September 2012 am Rande eines Fußballspiels eine Sturmhaube aufgesetzt und eine Bengalische Fackel gezündet.

Die Verteidigung beantragte ein Sachverständigen-Gutachten, das feststellen soll, ob es sich bei der Fackel um ein „zugelassenes pyrotechnisches Erzeugnis“ handelt. „Wenn es zugelassen ist, wäre es nicht strafbar“, sagte Richter K. Das Urteil soll Mitte April gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Geldstrafe in Höhe von 900 Euro gegen den Hartz-IV- Empfänger beantragt.

Der Angeklagte hatte die Bengalische Fackel bei einem Fußballspiel der „Aktiven Fanszene“ des FC Hansa im Leichtathletikstadion gezündet, das als Protestaktion der Ultras gegen die Verbannung von der Südtribüne der DKB-Arena veranstaltet worden war.

OZ

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