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FC Hansa Ruprecht: Gegen Heidenheim bekommt man keine zehn Chancen
Sportbuzzer FC Hansa Ruprecht: Gegen Heidenheim bekommt man keine zehn Chancen
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03:33 02.09.2013
Traf die Latte: Steven Ruprecht (Hansa).

OSTSEE-ZEITUNG: Es sah so aus, als wolle die Mannschaft erstmal ein 0:0 halten. War das die Marschroute?

Steven Ruprecht: Das ist Quatsch, denn keine Mannschaft geht auf den Platz, um 0:0 zu spielen. Für uns war wichtig, dass wir in der Abwehr gut stehen, aber wir wollten natürlich auch nach vorn spielen.

OZ: Wie beurteilen Sie das Ergebnis?

Ruprecht: Ich denke, dass das Spiel zweier sehr guter Mannschaften durch zwei glückliche Aktionen entschieden wurde. Wir können uns keinen Vorwurf machen, außer dass wir uns selbst geschlagen haben. Ich finde aber, dass wir keine schlechte Leistung gezeigt haben.

OZ: Wie beurteilen Sie die Situation, die zum ersten Elfmeter führte?

Ruprecht: Ich stand zwar relativ weit weg, aber aus meiner Sicht hat Pelle (Sebastian Pelzer/d.Red.) den Ball geblockt. Meiner Meinung nach ist das kein Elfmeter. Das ist unglücklich für uns, aber wir müssen damit leben.

OZ: Hansa hatte zwei Stürmer auf dem Platz. Die gefährlichste Torchance aber hatten Sie.

Ruprecht: Wir arbeiten als Mannschaft gemeinsam in der Abwehr und im Angriff. Ich bin einer der größten Spieler auf dem Platz und es ist meine Aufgabe, bei Standards mit vorn zu sein. Leider ist der Ball an die Latte gegangen.

OZ: Nochmal: Was hat vorn gefehlt?

Ruprecht:Wir hatten es mit einer Super-Mannschaft zu tun, die eingespielt ist und die als Favorit in der 3. Liga gilt. Da bekommt man nicht zehn Torchancen.

Aufgezeichnet:

Christian Lüsch

OZ