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Sportbuzzer FC Schönberg will als Spitzenreiter überwintern
Sportbuzzer FC Schönberg will als Spitzenreiter überwintern
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Marcel Nagel (l.) und Thomas Aldermann  schossen jeweils ein Tor gegen den FC Mecklenburg II. Quelle: Foto: Jens Upahl
Schönberg

Der FC Schönberg ist am Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat mit 3:1 gegen Aufsteiger FC Mecklenburg Schwerin II gewonnen. „Ich bin froh und stolz auf die Mannschaft, dass sie sich mit einem Sieg verabschieden konnte“, sagte Trainer Thomas Manthey, der von einem souveränen Erfolg sprach. „Es freut mich sehr, dass wir den Zuschauern etwas zurückgeben konnten.“ Bei strömenden Regen kamen 87 Zuschauer ins Palmberg-Stadion. Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen bereits in der vierten Minute durch Marcel Nagel in Führung. Das 1:0 hatte aber nur kurz Bestand, denn schon in der zwölften Minute glich Schwerins Justin Gerhardt aus. Hannes Komoss erzielte kurz vor der Pause (43.) zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt das 2:1, musste danach jedoch ausgewechselt werden. „Die alte Verletzung bei Hannes ist wieder aufgebrochen“, so Manthey. Vor drei Wochen, im Heimspiel gegen den Lübzer SV, musste Schönbergs Torjäger mit einer Oberschenkelverletzung raus und konnte danach zwei Wochen nicht trainieren. Für Komoss kam Marcel Behm, der in dieser Saison schon sechs Tore erzielt hat und seine Sache laut Manthey gut gemacht hat.

Schwerin zeigte sich mutig, setzte auf Konter und kam mit den jungen, schnellen Spielern zu der einen oder anderen gefährlichen Situation. „Das hat Schwerin gut gemacht. Unterm Strich hat aber die Mannschaft mit der reiferen Spielanlage gewonnen“, so Manthey. Lange Zeit wollte den Gastgebern der entscheidende Treffer nicht gelingen. So dauerte es bis zur 87. Minute, als Thomas Aldermann alles klar machte und so die Hoffnungen der Schweriner auf eine Punkteteilung begrub.

Für die Grün-Weißen war es der zehnte Sieg im 15. Spiel. Damit beendet die Mannschaft aus Nordwestmecklenburg die Hinrunde als Spitzenreiter – zwei Zähler vor dem SV Warnemünde, der sich nach der überraschenden Niederlage der SG Dynamo Schwerin beim Doberaner FC auf Platz zwei vorgeschoben hat.

Die Grundlage für die Tabellenführung haben die Schönberger vor allem zu Hause gelegt. In den bisherigen acht Heimspielen erzielten sie 32 Tore – also durchschnittlich vier pro Spiel. Manthey zeigte sich mit der Heimbilanz seiner Elf sehr zufrieden. „Bis auf die Auftaktniederlage gegen den Doberaner FC (0:2) haben wir alles gewonnen.“ Ihr letztes Spiel in diesem Jahr bestreiten die Grün-Weißen am kommenden Sonnabend. Dann ist die Mannschaft von Thomas Manthey zu Gast beim Doberaner FC. Schönberg will dann die Rechnung aus der Hinrunde begleichen und mit einem Sieg in der Tabelle ganz oben überwintern.

Steffen Oldörp

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