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96 holt durch 5:1-Sieg im Nordderby gegen HSV auf

Hannover 96 holt durch 5:1-Sieg im Nordderby gegen HSV auf

Hannover 96 darf von einer Rückkehr ins internationale Geschäft träumen. Rund 42 Stunden nach dem Aus in der Europa League feierten die Niedersachsen im 50. Nordderby einen 5:1-Sieg gegen den Hamburger SV.

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Hannover 96 entschied das Nordderby gegen den Hamburger SV für sich. Foto: Peter Steffen

Hannover. René Adler und seine Kollegen schlichen gedemütigt vom Platz. Beim 1:5 (1:3) bei Hannover 96 wurde der Hamburger SV regelrecht abgeschossen und hat vor dem Nachbarn jetzt noch einen Punkt Vorsprung in der Tabelle. Der neue HSV-Torwart war in der am Ende einseitigen Partie einer der schwächsten Hamburger und sah vor allem bei den ersten drei Treffern der Gastgeber nicht gut aus. „Ich mache keine Einzelkritik“, sagte Hamburgs Trainer Thorsten Fink auf die Frage zu Adlers Leistung und schob nach: „Wir haben als Mannschaft schlecht gespielt, ich will keinen einzelnen kritisieren.“

Hannovers Fans hatten im Derby ihren Spaß und bejubelten die Tore von Mame Diouf (7. Minute), Szabolcs Huszti (39./Foulelfmeter), Didier Ya Konan (45./68.) und Mohammed Abdellaoue (85.). „Wir waren einfach nicht da“, kommentierte HSV-Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier: „So zu verlieren ist natürlich bitter.“ Für die enttäuschenden Hamburger traf vor 49 000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena nur Rafael van der Vaart (13./Foulelfmeter).

Trotz des kräftezehrenden Matches gegen das Millionen-Team von Anschi Machatschkala am Donnerstag war Hannover von Beginn an aktiver. 96 spielte mutig nach vorne und wurde dafür belohnt. „Nach dem schweren Spiel gegen Anschi war das natürlich super“, schwärmte Christian Schulz.

Adler, der nach überstandener Bauchmuskelzerrung wieder ins Tor der Hamburger zurückgekehrt war, erlebte einen unruhigen Nachmittag und zeigte einige Schwächen. Im Duell mit Ron-Robert Zieler, Konkurrent im Kampf um einen Platz in der Nationalmannschaft, zog er klar den Kürzeren.

Bei der Führung für die Gastgeber sah Adler nicht gut aus, weil Diouf im Fünfmeterraum einköpfen durfte, und zeigte zudem fußballerische Schwächen nach Rückpässen. Stark war nur, wie er bei Dioufs zweiter Chance (19.) rettete. Doch dann verursachte er einen Elfmeter gegen den heranstürmenden Sergio da Silva Pinto und musste froh sein, dass Schiedsrichter Knut Kircher keine Karte zog. Und auch beim Fernschuss von Ya Konan kurz vor der Pause sah der weit vor dem Tor stehende Adler nicht gut aus.

Damit war das Spiel praktisch entschieden. Später schoss Ya Konan aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Konstantin Rausch ein zweites Mal ein. Auch Abdellauoe belohnte sich kurz vor Schluss mit einem Tor, das wieder von Rausch vorbereitet wurde. 96-Keeper Zieler hatte deutlich weniger zu tun als Adler, blieb dabei ohne Patzer und glänzte unter anderem bei einer Chance von van der Vaart (64.).

Die Hamburger, die zum zweiten Mal hintereinander gegen ein Team antraten, das erst zwei Tage zuvor in der Europa League gespielt hatte, konnten diesen vermeintlichen Vorteil nicht nutzen. Viel zu passiv trat der Gast aus der Hansestadt auf. Zu zögerlich war das Offensivspiel, und in der Defensive konnten sie froh sein, dass Diouf seine vielen Chancen vergab.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 36,2 - 63,8

Torschüsse: 13 - 23

gew. Zweikämpfe in %: 39,8 - 60,2

Fouls: 16 - 13

Ecken: 4 - 6

Quelle: optasports.com

dpa

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