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Fussball regional Marlower Zadoroznij wird zum Matchwinner im Derby
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Der Marlower Svatoslav Zadoroznij (r., in einem früheren Spiel) sorgte für viel Gefahr und erzielte im Derby drei Tore. Quelle: Foto: Rainer Müller
Wustrow

Immer dünner wird die Luft im Kampf gegen den Abstieg für den TSV Wustrow und den SV Rot-Weißt Trinwillershagen II. Beide Teams verloren ihre Begegnungen am 12. Spieltag der Kreisoberliga. Die Wustrower mussten dabei im Derby der BSG ScanHaus Marlow den Vortritt lassen. Für die Marlower war es der dritte Sieg in Folge. Sie liegen noch sechs Punkte hinter dem ersten Aufstiegsplatz.

TSV WustrowBSG ScanHaus Marlow 2:5 (0:3). Es läuft bereits die 40. Minute als Svotoslav Zadoroznij an den Ball kommt, kurz antritt und dann aus vollem Lauf abzieht. Diesmal findet sein Schuss zwar nicht den Weg ins Wustrower Tor, dennoch dürfte der Marlower Angreifer manch einen TSV-Kicker wohl noch im Schlaf verfolgt haben. Wann immer Zadoroznij im Kreisoberligaderby an den Ball kam, brannte es lichterloh im Strafraum der Gastgeber. „Er hat ein starkes Spiel gezeigt“, lobte nach dem Abpfiff selbst TSV-Trainer Olaf Schult.

Nach sieben Minuten trat Zadoroznij das erste Mal in Erscheinung, passte das Spielgerät mustergültig auf Christof Tews, der problemlos einschieben konnte. Anschließend traf Zadoroznji dann zweimal selbst. Zunächst per Direktabnahme nach Zuspiel von Sven Mühring (14.) und dann aus elf Metern nach einem Pass von Tews (34.).

„Wir haben eine ganz schwache erste Hälfte gespielt. Die Jungs dachten scheinbar, das wird schon irgendwie laufen“, ärgerte sich Olaf Schult. Auch auf der Gegenseite war man beim Gang in die Kabinen nicht ganz zufrieden: „Wir haben es leider verpasst, das Ergebnis höher zu schrauben, wenngleich viele schöne Spielzüge dabei waren“, meinte BSG-Kicker Christoph Ehlers, dessen Mannschaft mit Marc Pohlmann bereits den achten Torsteher in dieser Saison zwischen die Pfosten stellte.

An ihre gute Vorstellung aus dem ersten Durchgang konnte die BSG nach dem Wiederanpfiff nicht anknüpfen, dennoch geriet der Sieg nie in Gefahr. Die aufkommende Hoffnung nach dem 1:3 durch Danny Reimer (64.), erstickte einmal mehr Zadoroznji im Keim (67.). Am Ende siegte die BSG verdient mit 5:2. „Der Rückstand zur Pause war zu groß. Im zweiten Durchgang haben wir gezeigt, was möglich gewesen wäre“, sagte Olaf Schult. SG VfL Bergen II/SV Putbus – Rot-Weiß Trinwillershagen II 5:1 (2:1). Ihre dritte Niederlage in Folge musste die Reservemannschaft der Triner einstecken. Dabei hatten die Rot-Weißen von Beginn an Probleme mit dem Bergener Kunstrasenplatz, der an manchen Stellen noch gefroren war. Nachdem die Gastgeber das Spiel lange bestimmt, ­jedoch wenig Torgefahr erzeugt hatten, führte ein Abwehrfehler der Gäste zum 1:0 für die SG. „Das war mein Ding. Ich habe einen langen Ball nicht geklärt“, meinte Trin­Kicker Benjamin Rohde selbstkritisch.

Die Spielgemeinschaft erhöhte kurz darauf auf 2:0. Danach begann die beste Phase der Gäste. Zunächst verkürzte Tobias Bartz, ehe bis zur Pause mehrere Chancen ausgelassen wurden. Nach der Pause bestimmten die Platzherren das Spiel und nutzten ihre Chancen zum verdienten Sieg.

„Wir spielen den Ball vor dem Tor quer und keiner hält den Fuß hin. So kann man einfach keine Spiele gewinnen“, war Benjamin Rohde nach dem Abpfiff frustriert.

Rainer Müller

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